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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Der Teufel hat seine Großmutter erschlagen...

Gestern kam Post aus Nordhorn - die Stellungnahme zu unserer Mängelanzeige, die ich am 11.10. abgeschickt hatte. Offensichtlich hat selbige wohl mehr Eindruck gemacht, weil diesmal ein Gutachten eines vereidigten Sachverständigen dabei war. Auf unsere Mängelanzeige der mangelhaften Perimeterdämmung des Kellers, die ich bereits Anfang Juni verschickt hatte, sah man sich ja in Nordhorn nicht genötigt zu antworten.
Ich hatte den Gutachter ja hauptsächlich wegen zwei kleiner feuchter Stellen im Keller bestellt und um Klarheit über die korrekte Ausführung der Sockelisolierung zu bekommen.
Leider war sein Statement zum Wassereinbruch kritisch, sprich: die Abdichtung ist fehlerhaft und muss auf jeden Fall nachgebessert werden. In der Zwischenzeit hat sich seine Einschätzung als korrekt erwiesen, da mittlerweile an fast allen Wänden Wasser eindringt:













Zur Sockelisolierung ist zu sagen, dass ich mit meinen Recherchen Recht behalten habe, sprich: es führt kein Weg daran vorbei, dass die Perimterdämmung, die bei uns bis zur Oberkante der Kellerdecke reicht, teilweise entfernt werden muss, weil die Perimeterdämmung eben nicht selbst als Abdichtung fungieren darf, obwohl sie das vielleicht könnte. Die Bauvorschriften zu diesem Thema sind in Deutschland relativ eindeutig.

Bei der Objekt-Begehnung und Sichtung unsereres Foto-Materials sind ann noch weitere Mängel bzw. Ungereimtheiten aufgefallen. Z.B. sind unsere Keller-Lichtschächte zu hoch montiert, d.h. sie schließen auch mit der Oberkante der Kellerdecke ab. Nach der geplanten Geländehöhe müssten sie aber mit der Unterkante abschließen. Obwohl ich schon dutzende Male an den Lichtschächten vorbeigelaufen bin, ist mir das selbst nie aufgefallen.

Weitere Mängel:

  • Die Lichtschächte sind nicht wasserdicht ausgeführt, obwohl sie das bei einem druckwasserdichten Keller eigentlich sein müssten.
  • Die Lichtschächte sind nur oben befestigt, d.h. die unteren Verschraubungen sind ungenutzt.
  • Ein Entwässerungssystem für die Lichtschächte fehlt, d.h. die Schächte sind unten offen.

Jetzt zur eigentlichen Stellungnahme. Ich bin mal so frech und poste sie komplett:

Bissige Kommentare von mir sind blau dargestellt.


Zu Thema 1: Abdichtung des Kellergeschosses

Der Keller wurde, wie in der Zusatzvereinbarung zum ProHaus-Vertrag beschreiben, entsprechend der WU-Richtlinie ausgeführt. Die Bauteildicken von Kellersohle und Betonfertigteilwandelementen entsprechen den geforderten Bauteildicken. 
Wurde nie angezweifelt.
Die sich aus der Bauweise ergebenden Fugen zwischen den Bauteilen wurden mit dafür geeigneten Materialien und entsprechend den anerkannten Regeln der Technik, unter Beachtung der herstellerspezifischen Verarbeitungshinweise, fachgerecht abgedichtet.
Hmm, wo kommt dann das Wasser im Keller her?
Die Perimeterdämmung an den Kelleraußenwänden wurde im Punktklebeverfahren angebracht. Die Dämmplatten sind dadurch gegen ein Verschieben gesichert. Am Fußpunkt ist für die Dämmplatten eine feste Aufstandsfläche in Form des Kellersohlenüberstandes und der Hohlkehle vorhanden.
Die gedämmten Kellerwände und der Kellersohlenüberstand wurden von den Bauherren mit einer Noppenbahn vor der Verfüllung der Arbeitsräume geschützt. Es wird unsererseits ausgeschlossen, dass bei der Verfüllung der Baugrube die Abdichtung durch die Dämmplatten derart beschädigt wurde, dass es zu einem lokal begrenzten Eindringen von Wasser kommt.
Das finde ich schon mal cool, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Ausrede wohl darin bestehen würde, dass beim Verfüllen der Baugrube nicht sorgfältig vorgegangen wurde und die Abdichtung beim Verfüllen des Kellers beschädigt wurde. (Was aufgrund der Perimeterdämmung in der Tat schwer sein würde.)
Wir gehen davon aus, dass bei dem Anbringen der Noppenbahn an der Kelleraußenwanddämmung durch die Bauherren die Abdichtung im Bereich des Ansatzes Kellersohle/Wand lokal durch die verwendeten Befestigungsmittel für die Noppenbahn beschädigt wurde. Bei der anschließenden Verfüllung der Arbeitsräume können die so erzeugten Fehlstellen unter Umständen weiter beschädigt worden sein. 
Hmm ProHaus, ganz dünnes Eis.
Eigentlich wollten wir die Noppenbahn mit Dämmstoffdübeln befestigen. Unser Tiefbauer hat uns jedoch davon abgeraten, da die Gefahr bestanden hätte, dass die sich nach unten bewegende Noppenbahn die Dämmplatten abreisst. Er hat uns Dachpapp-Nägel empfohlen, weil man die mit der Hand eindrücken kann und diese die Noppenbahn nur so leicht fixieren, dass sie bei Setzungsvorgängen herausgezogen werden.
Wie wir mit 5cm langen Nägeln die Abdichtung hinter einer 8cm dicken Dämmplatte beschädigen können, muss mir mal einer zeigen. Wenn wir die Abdichtung in der Hohlkehle hätten beschädigen wollen, hätten wir die Nägel diagonal eintreiben müssen. Dafür müssten die wohl mindestens 12cm lang sein...




Eine Grundsanierung der Abdichtung ist nicht erforderlich, da die Dichtigkeit des Kellers gegen den Lastfall aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser gegeben ist. 
Hää? habt ihr Tomaten auf den Augen? Fotos sind doch im Gutachten dabei.
Die lokal auftretenden Feuchtestellen im Keller sind von uns zu begutachten, um ggf. Maßnahmen für deren Sanierung zu treffen. Ein Freischachten des Kellers ist ebenfalls nicht erforderlich, da eine ggf. notwendige Sanierung der lokal auftretenden Feuchtestellen vom Inneren erfolgen kann. 
Das sieht unser Gutachter anders.
Der Aufwand für das Freischachten des Kellers wäre unverhältnismäßig hoch im Vergleich zu einer ggf. notwendigen Sanierung der lokal auftretenden Feuchtestellen. 
Bei der Masse der mittlerweile aufgetretenen Fehlstellen leider nicht.
Ein Verschulden für die Wassereintritte weisen wir zurück.
Tjaa, dann halt Gerichtstermin, wie von mir prophezeit.
Das verwendete Material für die Fugenabdichtung Weber.tec Superflex D24 ist für den Lastfall zeitweise aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser geeignet. Dies kann dem angehängten Prüfzeugnis entnommen werden. 
Dass das verwendete Material für die Abdichtung geeignet ist, wurde nie angezweifelt. Die Beschädigungen kommen sehr wahrscheinlich davon dass vergessen wurde, die Dämmplatten im Fußbereich anzufasen.

Zu Thema 2: Montage der Dämmplatten an den Kelleraußenwänden

Das punktweise Verkleben der Dämmplatten wird bei einem Bauwerk aus wasserundurchlässigem Beton zur Sicherung der Lage der Dämmplatten bis zur Verfüllung der Arbeitsräume vorgenommen. Wird die Baugrube angefüllt, wobei die Verfüllung lagenweise mit einer Verdichtung des Verfüllmaterials vorgenommen wird, drückt der Verdichtungserddruck die Dämmplatten fest an die Kellerwand. Eine vollflächige Verklebung der Dämmplatten bei einem Bauwerk aus wasserundurchlässigem Beton ist normativ nicht vorgeschrieben.
Stimmt leider, es gibt keine DIN, die so etwas klar regelt. Allerdings gibt es auch keine, in der steht, dass punktweise Verklebung ausreicht. Es ist einfach in keiner DIN geregelt - dafür aber in den Verarbeitungsanweisungen der Hersteller.
Aus den Angaben von einigen Herstellern von Perimeterdämmungen und von Klebern, die besonders zum Anbringen von Perimeterdämmungen geeignet sind, geht teilweise hervor, dass die Perimeterdämmung bei zeitweise aufstauendem Sickerwasser und drückendem Wasser vollflächig zu verkleben ist. 
Na also, sowohl in den Verarbeitungshinweisen von SG Weber, als auch DOW Chemicals (Hersteller der Dämmplatten) steht es ausdrücklich drin. Darauf habe ich in meiner ersten Mängelanzeige bereits hingewiesen und Kopien der Richtlininien gleich begefügt...
Durch das vollflächige Verkleben der Dämmplatten soll lediglich verhindert werden, dass Wasser zwischen die Dämmplatten und den wasserundurchlässigen Beton gelangt, wodurch die Wärmedämmeigenschaften des Systems „gedämmte Kelleraußenwand" verringert werden würden. 
Was heißt hier "lediglich"?
Durch korrekten Reifen-Fülldruck soll lediglich verhindert werden, dass ich bei Tempo 200 von der Straße abkomme???
Für diesen Fall wurde eine angepasste Wärmeschutzberechnung angefertigt, aus der hervorgeht, dass der Energieeinsparnachweis für das KfW Effizienzhaus 70 eingehalten bleibt. Die Berechnung ist diesem Schreiben als Kopie angehängt. Somit stellt ggf. eindringendes Wasser zwischen die Dämmplatten und den wasserundurchlässigen Beton des Kellers keinen Mangel dar, da die Funktionstüchtigkeit der Dämmung für den beabsichtigten Zweck in ausreichendem Maße gegeben ist.
Das müsst ihr erstmal beweisen. Irgendwas werden sich die Hersteller der Dämmung bei den Verarbeitungsanweisungen schon dabei gedacht haben, wenn sie schreiben, dass bei drückendem Wasser vollflächig verklebt werden muss, weil sonst die Dämmwirkung nicht gegeben ist.

Thema 3: Sockelausbildung

Zu dem Thema Sockelausbildung werden zwei Punkte im Gutachten angesprochen. Zum einen ist ein zu großer Spalt zwischen der Oberkante der Perimeterdämmung des Kellers und dem Sockel des WDVS vorhanden. Zum anderen geht es um die generelle Sockelausbildung. Hierzu steht geschrieben, dass die Sockelausbildung bei der zurzeit vorhandenen Geländehöhe in Ordnung ist. Die Lichtschächte wären in diesem Fall zu hoch montiert. Es ist abzustimmen, auf welche Höhe das Gelände angefüllt werden soll, da die geplante Höhenlage, wie auch im Gutachten beschrieben, in der Bauzeichnung und im Werkplan des Kellers unterschiedlich angenommen wurde. Hierzu möchten wir Ihnen die folgenden Kompromisse, in Abhängigkeit der Geländeausbildung, anbieten:
Variante 1:
Das Gelände bleibt auf der zurzeit vorhandenen Höhe. Die Sockelausbildung ist damit, wie vom Gutachter beschrieben, in Ordnung. Wir könnten die Lichtschächte an diese Geländehöhe anpassen und den zu großen Spalt zwischen der Oberkante der Perimeterdämmung des Kellers und dem Sockel des WDVS nachbessern.
Variante 2:
Das Gelände soll gemäß dem Detail des Kellerwerkplans höher angefüllt werden. Die Montagehöhe der Lichtschächte wäre in diesem Fall in Ordnung. Der Sockelbereich müsste überarbeitet werden. Die Ausführung würde wie in der Mail vom 12.09.2013 beschrieben vorgenommen werden können. Die Mail ist diesem Schreiben angehängt.
Stimmt, mittlerweile hat ProHaus eingelenkt und eine korrekte Abdichtung mit der Entfernung der Dämmung im oberen Bereich vorgeschlagen. Das war am 12.9. Den Gutachter-Termin hatten wir aber zwei Tag vorher, so dass er das in seinem Gutachten noch gerügt hat.

Thema 4: Lichtschachtmontage

Die Lichtschächte werden nur oben befestigt, damit es für die Bauherren im Nachhinein leichter ist, die Lichtschächte um einige Zentimeter aus dem Erdreich zu ziehen, falls dies bei der späteren gärtnerischen Gestaltung notwendig wird. Der Lichtschacht wäre dafür nicht komplett freizulegen, um die unteren Befestigungen zu lösen. 
Cool: It's not a bug - it's a feature!
Die Lagesicherheit der Lichtschächte ist durch zwei Befestigungspunkte ausreichend gegeben, da sich diese während der Anfüllung offensichtlich nicht verschoben haben. 
Nach dem Motto: "Was habt ihr denn? Hat doch funktioniert!" Eine Boeing 737 hat 6 Reifen, theoretisch reichen zum Landen aber auch 3 Stück.
Eine Abdichtung der Lichtschächte an der Kontaktstelle zur Perimeterdämmung und ein Entwässerungsanschluss bzw. eine Lichtschachtentwässerung sind nicht im Leistungsumfang zum Keller enthalten und somit bauseitige Leistungen. Gem. der Bau- und Leistungsbeschreibung erfolgte die Lieferung und Montage von Kunststofflichtschächten einschließlich verzinktem Abdeckrost und Diebstahlsicherung. Eine fehlende Abdichtung und fehlende Entwässerungsanschlüsse können nicht bemängelt werden.
Na gut, das einzuklagen könnte schwer werden. In der BLB hätte aber ruhig mal darauf hingewiesen werden können. Ansonsten mache ich mir Sorgen um mein nächstes Auto, nämlicherweise um alle Dinge, die VW im Prospekt nicht explizit erwähnt...

Zusammenfassung:
Der Keller entspricht nach der aktuellen Höhenlage des Geländes der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit. Die Sockelausbildung weist eine mangelhafte Ausführung aus, für deren Nachbesserung wir Ihnen zwei Varianten angeboten haben. Die im Gutachten beschriebenen, über die Sockelausbildung hinausgehenden Sanierungsmaßnahmen und ein Freischachten des Kellers sind nicht erforderlich. Die lokal auftretenden Feuchtestellen im Keller sind von uns zu begutachten, um ggf Maßnahmen für deren Sanierung zu treffen. Ein Verschulden für die Wassereintritte weisen wir zurück.
Sollten Sie die unter Kapitel 3 des Gutachtens aufgeführten Maßnahmen eigenverantwortlich veranlassen, werden wir keinerlei Kosten übernehmen.

Naja, dann schaun wir mal, wie es weitergeht. Um die Beauftragung eines Anwalts werden wir wohl kaum herum kommen. 
Achtung! Der weitere Text ist wieder komplett von mir, auch wenn er nicht blau markiert ist.

Da der Post eh schon viel zu lang ist, um ihn "mal schnell" zu lesen, hier das Update der letzten Woche in Kurzform:
Wir haben weiter das OG mit Spanplatten beplankt. Also nix besonders Aufregendes und ich halte Bilder davon jetzt auch nicht für sooo spannend. Wenn ihr anderer Meinung seid, bitte kurzen Kommentar abgeben. Kann ich gerne nachreichen.
Das einzig Berichtenswerte ist, dass wir die Trennwand zwischen Bad und Schlafzimmer auf der Bad-Seite doppelt beplankt haben, zum einen aus Stabilitätsgründen und zum Anderen erhoffen wir uns einen etwas besseren Schallschutz. Außerdem haben wir zwei mal 50mm Dämmwolle in die Trennwand gemacht. mal schaun ob's was bringt. Schaden dürfte es wohl kaum.
Ach stimmt, was mir noch einfällt: Das Konstruktionsholz scheint an einigen Stellen keine Kiefer/Fichte zu sein, sondern eher Balsa. Die tollen Würth-Schrauben drehen manchmal einfach durch (auch in der Mitte des Stiels) und lassen sich dann nicht komplett versenken. Bis jetzt konnten wir uns mit den No-Name Schrauben unseres Magazinschraubers behelfen. Dadurch, dass selbige aber manchmal ziemlich eiern, kann man nicht überall mit dem Magazinschrauber arbeiten, weil der nicht präzise genug ist. An einigen Ecken bleibt einem dann nix anders übrig, als die Schrauben aus den Gurten zu pulen und sie mit dem Akkuschrauber reinzudrehen. Luxus-Probleme halt...
Ich hoffe mal dass wir das OG spanplattentechnisch kommendes WE fertig bekommen, so dass wir dann ab KW 44 endlich mit dem Gipskarton anfangen können.

Sonntag, 5. Mai 2013

Catching Up The Delay?

Vielleicht sollten wir lieber einen Pool bauen?

Die stellvertretende Bauleitung beim Begutachten unseres persönlichen Steinbruchs.
So in etwa müsste der Ausblick aus dem Dachfenster im Bad im OG sein. Bin mal gespannt.
AABER, der eigentliche Grund für diesen Post: Die geprüfte Statik war gestern im Briefkasten!!! Wenn ich das richtig sehe, dann sind keine gravierenden Änderungen nötig. Beigefügt waren auch Ausführungsanweisungen für die Kellerdecke und -Wände. Laut Schreiben haben wir nur unsere Ausfertigung bekommen. Das Ing-Büro hat jeweils Kopien an das Bauamt, ProHaus, Gussek+Wolts, unseren Bodengutachter und die Firma, die die Keller-Elemente herstellt, geschickt. Wie jetzt? Kein Brief für mich dabei, den ich an den falschen Empfänger schicken kann???
Naja, das gibt morgen noch ein paar Telefonate. Wenn ich mir anschaue, was alles noch auf meiner ToDo-Liste steht, dann sollte ich mir wohl noch nen Tag Urlaub nehmen.

Donnerstag, 25. April 2013

Bitten ist doof, befehlen ist besser.

Gestern kam ein Brief vom Ingenierbüro, an das wir die Statik zur Prüfung weitergeleitet haben. Man bedankt sich für die Anfrage und wird gerne für uns tätig, nachdem der beigefügte Vertrag unterschrieben zurückgesandt wurde. Anfrage??? Ja, die gabs - letzten Mittwoch - telefonisch. Ich dachte, dass nachdem telefonisch alles verhackstückt war, die Statik nebst unterschriebenen Anschreiben als Auftrag ausreicht. Zumal die Kosten dafür doch sowieso gesetzlich festegelgt sind und es absolut keine Violine spielt, wo ich den Scheiß hinschicke. Jaa, der Ton wird härter.  Noch ne Woche Verzögerung. Ja nee, is klaar. Oh Mann... OK, potenzieller Post-Streik, ich spiele wieder Kurier. Und Murphy ist wieder voll dabei. Das Ingenierbüro hat als einziges in der Straße seinen Briefkasten im Flur und um 22 Uhr arbeitet dann doch keiner mehr. Laut Klingeschildern gibts noch 5 "normale" Wohnungen im Haus. Alles duster - keiner macht auf. Hab noch ne Stunde vor dem Eingang rumgelungert und mich dann vom Acker gemacht. Meine Laune hätte für n komplette Kühlhaus gereicht. Wieder daheim angekommen, Verträge eingescannt und gemailt.
Antwort am nächsten Morgen: Scan reicht nicht, die Originale werden gebraucht. Da hatte ich den Brief schon aufm Postamt abgegeben. War ja irgendwie klar. Gott hat es etwas schwer bei mir, aber die Existenz von Murphy ist unbestreitbar.
So, Schnauze voll für diese Woche.

Dienstag, 23. April 2013

Grobabsteckung

Zweiter Anruf beim Bauamt: Die Anschrift und Unterschrift von Herrn Göker im Bereich "Bauleitung" auf unser Baubeginnsanzeige ist leider nur die halbe Miete. Das Bauamt braucht tatsächlich noch einen Nachweis der Bauvorlageberechtigung. Im Prinzip reicht ein Nachweis der Architektenkammer, weil "echte" Architekten immer bauvorlageberechtigt sind. Unser Sachbearbeiter ist wieder gnädig und akzeptiert auch einen Scan per Mail. Hab versucht Herrn Göker anzurufen - wie sooft: beschäftigt. Also kurzes Mail geschickt. 
Jetzt zum eigentlichen Thema des Posts, der Grobabsteckung.
Herr Gras hatte angekündigt, dass ein Team zwischen 10 und 12 zum Abstecken kommt. Ich hatte darum gebeten, rechtzeitig vorher angerufen zu werden, um auch zu Baustelle zu kommen Super vorbildlich: Um 10:30 bekam ich einen Anruf, dass das Team gegen 11:30 da ist. Tatsächlich waren sie dann schon 11:15 da. Hier ein paar Impressionen.
Bitte entschuldig die miese Bildqualität, mir war nicht klar, dass man im Automatik-Modus trotzdem noch die Blende verstellen kann. Habe ich erst daheim auf dem Rechner gesehen.





Mit dem Gerät links wird, glaube ich, der genaue Standort nebst Höhe mittels GPS als Referenzpunkt ermittelt. 





wegen der schlechten Qualität kaum zu erkennen: die roten Markierungen für die Haus-Ecken
Höhenreferenz für unseren Tiefbauer: die geplante Erdgeschossfußbodenhöhe


Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an Herrn Patrick Gras und sein Team! Cool dass das immer so kurzfristig klappt. Aus diesem Grund jetzt neu im rechten unteren Navigations-Bereich: empfehlenswerte Firmen. Wird nach und nach erweitert, je nachdem wie schnell ich an die Zustimmung zur Nutzung der Firmenlogos komme.

Montag, 22. April 2013

diverses

Habe heute Morgen mit dem Bauamt telefoniert, um zu klären, ob wir ohne die Prüfstatik tatsächlich nicht mal die Baugrube ausheben lassen dürfen. Siehe da, die Behörde lässt tatsächlich mit sich reden! Die Aussage des Sachbearbeiters war: "prinzipiell tatsächlich kein Handschlag, AABER, wenn wir wirklich nur den Aushub machen, könnte schon mal ein Auge zugedrückt werden. Weiter aber definitiv nix!" Erklärung: Es kommt immer wieder vor, dass die Prüfer Fehler in der Statik finden, die eine Änderung der Pläne notwendig machen, z.B. dickere Bodenplatte oder dickere Kellerwände, etc.. Wenn der Keller schon steht, bevor das Prüfergebnis vorliegt, müsste im schlimmsten Fall alles wieder abgerissen werden. Wenn wir den Aushub jetzt schon machen lassen, könnte es passieren, dass z.B die Höhe Baugrubensohle geändert werden muss oder ähnliches. Das würde zwar auch Zusatzkosten verursachen, wäre aber noch verschmerzbar. Wenn die Baubeginnsanzeige vorliegt, könnte der Aushub also schon mal gemacht werden. Heißt für uns also frühestens am 30.04. alldieweil frühestens eine Woche nach Eingang der Anzeige beim Bauamt angefangen werden darf. Also habe ich das Formular fertig ausgefüllt und unterschrieben. Das durfte mein Schatz heute Abend noch zum Bauamt bringen. Habe allerdings vergessen, nach dem Sachverhalt mit der Bauleitungserklärung zu fragen. Dann muss ich morgen wohl nochmal anrufen.

Die Grobabsteckung habe ich auch beauftragt, und, was das beste ist: die Jungs vom Vermessungsbüro Gras erledigen das schon morgen Vormittag. Das ist klasse, denn ich habe wie heute Spätschicht und kann live dabei sein. 
Die Auftragsbestätigung für unseren Tiefbauer habe ich auch gemailt, incl. Statement zum Stand der Dinge.
Herr Wolts von G+W Kellerbau hat sich nicht mehr gemeldet. Wundert mich allerdings nicht, denn nach den Erklärungen unseres Sachbearbeiters vom Bauamt werden die Fertigteile für die Kellerwände mit Sicherheit erst nach Vorliegen des Prüfberichts betoniert, alles andere wäre zu riskant. Laut Tracking bei Post.de ist unser Großbrief (1,3kg) heute erst beim Prüfer angekommen. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie teuer so'n dämlicher Großbrief ist, hätte ich den als Paket verschickt, das wäre billiger gewesen und vermutlich sogar schneller gegangen.
Oder ich hätte es selbst nach Wiesbaden geschafft. Bei der Beantragung unseres Kredits bin ich auch einmal selbst nach Mainz gefahren, damit wir die Frist noch einhalten.
Jedenfalls scheint das mit der Statik ja gründlich schief gelaufen zu sein, da ja mittlerweile seit Baugenehmigung auch schon wieder fast ein Monat vergangen ist. Dass zwischen Genehmigung und tatsächlichem Baustart mehre Monate vergehen, habe ich bis jetzt noch in keinen ProHaus Blog gelesen.
Ach ja, mit unserem zuständigen Wassermeister habe ich auch telefoniert. Er hat das bestätigt, was unser Tiefbauer vorgeschlagen hat, d.h. wenn das erste von den insgesamt drei Formularen unterschrieben vorliegt, können wir einen temporären Wasseranschluss bekommen, den wir als Bauwasseranschluss nehmen können. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird an die Stichleitung, die angeblich so ca. einen halben Meter in unser Grundstück hineinragt, schon das fertige Kunststoffrohr, das später durch den Mehrspartenanschluss geführt wird, angeschlossen. (vermutlich etwas länger, weil der genaue Punkt im Keller ja noch nicht feststeht). An das Ende wird dann vorübergehend ein Wasserzähler und ein Schlauchanschluss montiert. So sparen wir uns die Standrohr-Miete und das Risiko, dass jemand selbiges versehentlich überfährt. (Liegt leider extrem ungünstig auf dem Parkplatz des benachbarten Kindergartens.) Bin mal gespannt, ob das klappt.

Samstag, 20. April 2013

Tiefbau

Heute war unser Termin beim unserem Tiefbauer Herrn Klaus-Peter Schantz, dem Chef von gleichnamiger Firma. So wie ich das mitbekommen habe, ein kleiner Betrieb, sprich: der Chef arbeitet noch selbst mit und weiß wovon er spricht. Zwar waren nicht alle Positionen günstiger als die der Konkurrenz, aber z.B. beim Abtragen von Fels am günstigsten. Falls wir tatsächlich bis zu 40m³ davon beseitigen müssten, kommen wir bei ihm mit 1400€ davon - es gibt auch Firmen, die 10k€ dafür haben wollen...
Außerdem bemängelte er an der Ausschreibung die fehlenden Angaben der Bodenklassen für den Aushub. Bei vielen größeren Firmen kostet Bodenklasse 4 und 5 Aufpreis - das steht in den Angeboten selten mit drin, bei ihm gilt der Preis aber unisono von 1 - 5. Weiters kennt er die Bodenverhälnisse der Umgebung. O-Ton: da oben ist sowieso der ganze Aushub voller Steine. Als nächstes kam die Nachfrage wozu wir denn 150m³ Schotter brauchen. Hmm, dafür?


Gegenargument: Wieso nehmen wir dafür nicht den Aushub aus der Baugrube? Aufschottern kann man den Rest immer noch. Hmm, eigentlich klar wie Kloßbrühe.
Ich habe ein ganz gutes Gefühl, dass wir bei ihm richtig sind, weil er noch weitere sinnvolle Vorschläge gemacht hat, die nicht unbedingt dazu beitragen, seinen Gewinn zu maximieren, wie z.B. "kümmert euch bitte kurzfristig um den Antrag für den Wasseranschluss, dann schließen wir den auch gleich an und legen die Leitung gleich in ein Leerrohr. Dann ersparen wir uns das nochmalige Aufgraben wenn die restlichen Leitungen (bei uns im Prinzip nur Strom) gelegt werden. Oder: Falls es die Breite zwischen Straße und Baugrube hergibt, wird neben der Straße etwas aufgeschottert und verdichtet, so dass die anliefernden LkW etwas weiter seitlich parken können, so dass in dieser Zeit die Straße nicht gesperrt werden muss.
(Sieht man auf dem Foto nicht so gut, aber die Straße ist kaum breiter als vier Meter und auf der gegenüberliegenden Seite ist direkt ein Zaun.) Oder: Die Kran-Stellfläche gibt später den Bereich für Carport und die Garage. Den schottern wir gleich bis fast auf die endgültige Höhe auf, so dass nacher für das Pflaster nur noch die Kiesschicht aufgebracht werden muss und gleich die geplante Endhöhe erreicht wird.

Soweit das Thema Aushub. Für nächste Woche gibts dann noch jede Menge Sachen zu organisieren: Rein theoretisch dürfen wir auf der Baustelle noch keinen Handschlag machen. Wobei ich das Schreiben mit dem Titel BauGENEHMIGUNG dann nicht so wirklich verstehe oder muss ich demnächst an der grünen Ampel schaun, ob nicht igendwo auf dem grünen Licht ein *) steht und auf der Rückseite: 
*: Nur wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: 1.)... 2.)... 3.)... usw.
Ich werde mal auf dem Bauamt nachfragen, ob das Thema Prüfstatik auch den Baugrubenaushub betrifft. Weitere Aufgaben: Baubeginnsanzeige einreichen. Laut Bauamt fehlt auch noch die Bauleitungserklärung. In der Baubeginnsanzeige ist Herr Göker zwar als Bauleiter eingetragen, das Bauamt will aber einen Nachweis, dass der Bauleiter dazu auch berechtigt ist, Fachbegriff: "Bauvorlageberechtigung". Wir haben den Nachweis jedenfalls nicht bekommen. 

Weitere Themen: 

  • Rausfinden wann wir endlich unsere Hausnummer bekommen, bzw. wieviele Formulare dafür notwendig sind
  • Nachhaken ob das mit der Prüfung der Statik läuft oder welche Nachweise noch fehlen. Auf der Webseite vom Bauamt steht was von Branschutznachweis. Ich habe die 180 Seiten mal überflogen, mir ist nichts aufgefallen, was zu dem Thema passt. Ob ich schon mal vorauseilend bei ProHaus nachfragen soll, ob das auch noch nachgereicht wird?
  • Die BG Bau will wissen, wer was wann macht. Lach! Liebe BG Bau, zur Zeit kämpfe ich noch mit der BG Bürokratie und langsam fange ich an zu bezweifeln, dass wir dieses Jahr wirklich noch irgendwas handwerkliches machen.
  • Die Grobabsteckung beauftragen, gaaanz wichtig!
  • Unser Tiefbauer braucht die Ausführungsplanung für die Regen- und Schmutzwasserleitungen
  • Heizlastberechnung von ProHaus anfordern
  • Zusatzvereinbarung für die KWL zurückschicken
Bitte seht es mir nach, dass das Blog nicht wirklich live ist, aber der Bürokratiekram schlaucht mich mehr als körperliche Arbeit.

Freitag, 19. April 2013

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

OK, meine Dyslexie ist nicht alleine schuld, dass es nicht vorwärts geht, aber der Reihe nach...

Wenn es nach Herrn Wolts von Gussek und Wolts Kellerbau geht, dann wäre unser Keller diese Woche schon gestellt worden. Dass das nicht der Fall ist, hat im Wesentlichen zwei Gründe: 
Erstens wollte ich noch ein paar Gegenangebote anderer Tiefbaufirmen einholen. Wir hatten auf unserer Nebenkosten-Liste ca. 10k€ für den Tiefbau eingeplant. Nachdem ich die ersten beiden Angebote, die bereits von G+W eingeholt wurden, studiert habe, hatte ich erstmal 15 Minuten Schnapp-Atmung.  Incl. Märchensteuer beides um die 20k€... Irgendwann hat meine CPU dann aber wieder das Notlaufprogramm verlassen und ich habe nochmal nachgerechnet. Die Summen blieben die gleichen, nur müssen die Angebote differenziert betrachtet werden, alldieweil da auch Arbeiten dabei sind, die unter Hausanschlüsse (Regen- und Schmutzwasser-Entwässerung, sowie Grundstücksarbeiten für Garage und Carport) fallen, aber trotzdem gleich gemacht werden müssen, da auf dem Platz, den später Garage und Carport einnehmen sollen, während der Bauphase für den Kran genutzt wird. Wenn ich nur die Kosten für die Baugrube rechne, wir einen Teil des Aushubs tatsächlich zum Verfüllen der Baugrube nehmen können und weder Kies zum Verfüllen anliefern lassen müssen, noch dass Aushub auf die Deponie gefahren werden muss, dann, ja dann liegen wir mit den Kosten für die Baugrube tatsächlich unter 10000€. Mein allerallerallerbester Freund ist aber Murphy und der passt schön auf, dass ich auch brav immer eine Worst-Case-Berechnung mache. Vergesse ich das mal, dann schlägt er zu. So isser halt...

Sonntag, 31. März 2013

Kellerplanung

Diese Woche ging es ganz schön rund.
Natürlich habe ich am Montag gleich die Baugenehmigung nach Nordhorn geschickt.
Witzigerweise bekam ich am Dienstag einen Anruf von ProHaus, ob wir die selbiges schon erledigt haben. Da muss wohl der Buschfunk seitens Frau Bernholz aktiv gewesen sein. :-)
Kurz darauf bekam ich einen Anruf von Herrn Wolts von Gussek und Wolts Kellerbau für die Abstimmung der nächsten Schritte. Als Ortstermin am Grundstück hat er schon kommenden Mittwoch, also den 3.4. vorgeschlagen. Da idealerweise auch die Versorger mit dabei sein sollten, weiß ich jetzt nicht, ob das so kurzfristig machbar ist. Durch Ostern sind ja effektiv nur drei Tage dazwischen. Der Keller soll nach Möglichkeit schon in KW 15!! gestellt werden, also übernächste Woche... Es freut mich zwar, dass ProHaus hier so Gas gibt, aber an der Stelle musste ich doch erstmal etwas bremsen. Zum einen haben wir noch keinen Erdbauer. Von G+W kamen zwar auch zwei Angebote von Firmen hier aus der Gegend, aber bei beiden Angeboten habe ich nach 16k€ aufgehört, die einzelnen Positionen zusammenzurechnen.

Samstag, 23. März 2013

Juhuuuu!


Die Freude wird allerdings gleich mal etwas gedämpft durch den Gebührenbescheid,
1400 und ein paar Zerquetschte. Autsch.

Montag, 4. März 2013

Bemusterung

Heute hatten wir endlich unsere Bemusterung. Wir waren schon gespannt wie die Flitzebögen.
Dass die Location ein Stück hinter dem Gussek-Bemusterungszentrum liegt und etwas unscheinbar wirkt, wurde ja bereits in anderen Blogs berichtet.
Wir wurden von unserem Ausstattungsberater, Herrn Nee, herzlich empfangen und wie es in Deutschland halt so üblich ist, ging es gleich zur Sache.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Kanonenfutter für den Papierkrieg

Gestern und heute gab es wieder neues Kanonenfutter für den Papierkrieg.
Als da wären: 
  • Die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbssteuer. OK, war zu erwarten. Bearbeitungsdauer lag im normalen Bereich (dauert angeblich immer so 2 - 3 Monate.
  • Ein weiteres Schreiben vom Finanzamt: "Zurechnungsfortschreibung des Einheitswerts". Dient wohl der Eintreibung der Grundsteuer. Die möchten wissen, wann wir das Grundstück gekauft haben und wann es übergeben wurde. Hmm, wurde es denn bereits übergeben? Muss ich mal den Notar fragen. Eingetragen sind wir noch nicht im Grundbuch, aber das dauert wohl per se ne halbe Ewigkeit. Eigentlich müssten wir noch ein Schreiben vom Notar bekommen, mit dem Betreff "Vollzug des Geschäfts" oder so ähnlich. Das müsste dann die letzte Rechnung vom Notar sein. Naja, ma guggn.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Unwiderrufliche Kaufpreissicherstellung vs Finanzierungsbestätigung mit Abtretungserklärung

Schon wieder Post. Die Nordhörner haben Angst um ihr Geld. Naja, war ja angekündigt. Ich frage mich nur, warum das jetzt schon kommt. Normalerweise steht der Endpreis ja erst nach der Bemusterung fest. Die meisten gehen ja doch mit einem nicht gerade kleinen Aufpreis aus der Ausstattungs-Bemusterung (ich sage nur 40 Steckdosen im gesamten Haus...). Fragt sich nur, welche Variante besser ist. Hier aber schon mal ein kleines Lob an ProHaus, dass man aus zwei Möglichkeiten wählen kann. Ich würde spontan die zweite Version nehmen, da dort davon die Rede ist, dass wir den Zahlungen zustimmen müssen. Es soll ja Firmen geben, die von ihren Kunden Abtretungen fordern, bei denen die Bauherren völlig entmündigt werden.
Ich werde die Schreiben mal meinem Anwalt vorlegen, mal sehen was der dazu sagt.
Ach ja, Termin für die Bemusterung ist der 4.März. Wäre auch eher möglich gewesen, aber so können wir in Ruhe am Sonntag anreisen und müssen nicht zwei Tage Urlaub nehmen oder erst kurz vor Mitternacht erst im Hotel ankommen.

Dienstag, 29. Januar 2013

Bauantrag

Juhuu! Unser Bauantrag ist da! - oder auch nicht...


Ich hatte mir das Paket dicker vorgestellt. 6 Versionen des Bauantrags - vier fürs Bauamt, einer für die Bank und einer für uns, sowie der Entwässerungsplan für das Tiefbauamt, auch in vierfacher Ausfertigung. Bevor wir das abliefern, müssen wir das noch gegenzeichnen. 10 Unterschriften pro Baugesuch und sieben pro Entwässerungsplan. Macht also 78 Unterschriften pro Nase (unsere Version des Bauantrags haben wir nicht unterschrieben). Geht ja noch. Für die Kredite waren es jedenfalls mehr.
Den Bauantrag darf dann ausnahmsweise mal mein Schatz beim Bauamt abliefern, da Erbach zu weit weg von Dieburg ist und ich zur Zeit erkältungsbedingt darniederliege.
PS: Ein Hoch auf die deutsche pharmazeutische Industrie! Codein ist ein geiles Zeug. Hätte nicht gedacht, dass es auch wirksame Mittel gegen Husten gibt. Steht auf der Doping-Liste? Egal! Bin zur Zeit nicht mit dem Rad unterwegs!

Nachtag:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Im Schreiben zum Bauantrag steht auch, dass die Statik fehlt und noch nachgereicht wird. Das erklärt natürlich, warum der Antrag (in meinen Augen) so dünn war. Dann bin ich mal gespannt, wann der nachgereicht wird.

Samstag, 26. Januar 2013

Auskunft über die bergbaulichen Verhältnisse und Bergschadensgefährdung bzw. über die Einschätzung der Erdfallgefährdungsklasse...

oder aber auch: Kein Bergbau in Südhessen! Wer hätte das gedacht? Laut Schreiben des Regierungspräsidiums kommt die Rechnung dazu später. Wieder ein weiterer Hausaufgaben-Baustein erledigt.

Mittwoch, 23. Januar 2013

wieder Post vom Notar

Heute kam die Bestätigung, dass die Grundschuld eingetragen wurde, mit dem Hinweis darauf, dass die Bank darüber auch informiert wurde, man aber vorsichtshalber nochmal nachfragen soll, ob die auch wirklich Bescheid wissen. OK, dann werde ich doch morgen gleich mal anrufen. Dem Schreiben lag keine Rechnung bei. Vergessen worden? Jede Mitteilung kostet doch Geld? Übrigens: Dieses Blog ist auch nicht kostenlos. Jeder Post kostet den geneigten Leser 20€. Wär doch mal was, oder?

Freitag, 18. Januar 2013

schon wieder Post

Heute waren gleich 4 Briefe von der Gerichtskasse Darmstadt in der Post, zwei für Sabrina, zwei für mich. Inhalt war jeweils die Gebühren für die Auflassungs-Vormerkung und für die Eintragung der Grundschuld. Anfangs hab ich das so interpretiert, dass jeder von uns separat eine Benachrichtigung bekommt und wir uns aussuchen können, wer von uns beiden zahlt. Pustekuchen: Jeder bekommt eine Rechnung über die Hälfte. Onkel Google hatte also Recht mit der Berechnung der Grundschuld-Kosten. Summa summarum 623 € weg vom Konto. Wir ham's ja. Oder auch nicht... Seufz.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Entwurf bestätigt

Hat etwas gedauert, aber heute haben wir den Entwurf (ohne Änderungen) unterzeichnet und an ProHaus zurückgeschickt. Diesmal mit der "echten" Briefpost. Dann schaun wir mal wie lang es jetzt braucht, bis wir den fertigen Bauantrag (Behördendeutsch: Baugesuch) bekommen.

Montag, 7. Januar 2013

ersten Vorentwurf zurückgeschickt

Heute habe ich den geänderten Vorentwurf zurückgeschickt, bzw. zurückgemailt. 
Viele Änderungen haben wir nicht gemacht:
  • Ich habe die mögliche Position des Kaminofens eingezeichnet. Als Schornstein soll ein Edelstahl-Außenkamin angebaut werden. Stört die Optik zwar etwas, ist aber wesentlich günstiger als ein Schornstein im Haus.
  • Das Fenster im EG Bad verschieben wir etwas in Richtung Diele, um noch etwas Platz für ein Regal oder einen Hochschrank an der Wand, an der das WC und Bidet montiert wird, zu bekommen. Den Waschtisch für das EG Bad haben wir schon: ebay Schnapp :-)
  • Die Breite der Garage soll auf 4m vergrößert werden. 3 Meter schien mir doch etwas arg schmal.
  • Das Fundament eines der Pfeiler vom Carport liegt auf den Plänen meiner Meinung nach sehr dicht am Kellerfenster auf der Eingangsseite (Nord). Sicherheitshalber wäre es evtl. besser, das Kellerfenster auf der Nordseite etwas nach rechts zu verschieben.
  • Im Plan war als Heizungstyp Erdgas vermerkt. Das habe ich auf Flüssiggas geändert und eine hoffentlich mögliche Lage des Erdtanks hinter dem Carport eingezeichnet.
  • Da die Wassergebühren in Hassenroth relativ hoch sind, überlegen wir später evtl. eine Regenwasser-Zisterne zu installieren. Im Bereich vor dem Vordach müsste ein späterer Einbau möglich sein, ohne zu viele Änderungen an den Grundleitungen der Dachentwässerung vornehmen zu müssen.

Freitag, 4. Januar 2013

Post

Jeden Tag neue Post im Briefkasten. Heute 1x Notar und 1x Gemeinde.
Die Gemeinde verzichtet auf ihr Vorkaufsrecht. Wenn ich die Gesetzeslage richtig verstanden habe, muss sie das sogar, wenn es einen Bebauungsplan gibt und auf selbigem Wohnbebauung für das Grundstück vorgesehen ist. Das Statement kostet 20€. Gemessen an den bisherigen Kosten Peanuts.
Die Post vom Notar ist schon unangenehmer und offenbart den ersten Fehler in unserer Kostenberechnung. Die zu erwartenden Notarkosten sind mit 1,5% der Grundstückskaufsumme veranschlagt. Heute gibts aber die Rechnung für die Eintragung der Grundschuld und die ist wesentlich höher als der Grundstückskaufpreis. Faktor 4,5 - Autsch! Und Onkel Google orakelt nichts Gutes. Bei der Kostenermittlung für die Grundschuldbestellung ist davon die Rede, dass das Grundbuchamt die selbe Summe auch noch mal haben möchte! Oh oh....

Donnerstag, 3. Januar 2013

Wieder ein Termin beim Notar

Frohes Neues!
Heute war schon wieder ein Notar-Termin angesagt, diesmal zur Eintragung der Grundschuld im Grundbuch. Hätten wir zwar theoretisch auch beim ersten Termin mit machen können, aber unser Notar war terminlich Land unter. War schnell erledigt, hat keine 15 Minuten gedauert. Wenn der Notar auch ziemlich doll aufs Portemonnaie drückt, so hat es jedoch wenigstens einen Vorteil. Man hat wesentlich weniger Schreibkram zu erledigen. Den ganzen Schriftwechsel zwischen den Behörden, Finanzamt, Grundbuchamt, etc. und der Bank, übernimmt alles der Notar. Obwohl er gut zu tun hat, erfolgt immer alles relativ zügig, soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe.