Posts mit dem Label Behörden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Behörden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Juli 2013

KW 30

Am Montag haben wir weiter die Abkastungen / Durchbrüche abgeklebt, obwohl ich mir mittlerweile nicht mehr sicher bin, ob das wirklich notwendig ist, da alle Durchbrüche von einem zum anderen Stockwerk später sowieso ausgefüllt und nochmals abgedichtet werden müssen. Naja, schaden kann es jedenfalls  nicht.
Die restlichen Deckenlattungen im EG sind mittlerweile auch fertig. Im Technikraum im Keller haben wir den Zählerkasten abmontiert. Unsere Elektriker haben letzte Woche bereits den Zählerschrank montiert. Der kam auch an die richtige Wand - nur nach dem Durchsehen der Pläne für die KWL war ich mir sicher, dass er dem Zuluftverteiler für das OG im Weg ist. Die Deckendurchbrüche für die KWL lassen sich nicht ohne weiteres ändern - der Montageort für den Schrank schon eher. Also zog selbiger den kürzeren und wird später etwas weiter rechts wieder angeschraubt.

Außerdem haben wir begonnen, eine Säule oder Abkastung (oder wie man das auch immer nennnen will) für Strom und Lüftung im EG zwischen Wohnzimmereingang und Garderobe zu bauen. Das war von Anfang an geplant, aber da es eine bauseitige Leistung ist, war das in den Plänen nicht verzeichnet. Wie wir die Lüftungskanäle in der Trennwand unterbringen sollen, wenn 4 Kanäle zusammen sowieso schon 48cm, die Wand selbs taber auch  nur 50cm breit ist, war mir sowieso ein Rätsel. In der Abkastung ist dann hoffentlich genug Platz dafür. In der Planung für die Pluggit gibt es jedenfalls noch genügend Merkwürdigkeiten, über die man im besten Fall nur den Kopf schütteln kann. Wenn ich grade schon beim Thema bin: Die Montage der Pluggit mag zwar einfach sein, in allen anderen Belangen scheint sonst aber eher Gewinnmaximierung die oberste Prämisse gewesen zu sein. Die mitgelieferten Teile sind wirklich alle genau abgezählt und Montagehilfsmittel, wie Schrauben, Dübel oder Montagebänder sucht man vergeblich.

Zum Thema Sockelisolierung hatte ich letzte Woche bereits nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist (schließlich waren bereits vier Wochen ins Land gezogen ohne dass sich was tat). Am Montag kam dann ein ein Mail dazu von Herrn Woltering (Kundendienst), dass die Sockelisolierung ganz klar eine bauseitige Leistung ist und wir das schon selbst machen müssen.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass die in Nordhorn alle Einzelbüros haben und sich sonst auch wenig miteinander unterhalten. Gelinde ausgedrückt...
Mir isses mittlerweile wurscht wann die das machen. ich werde jedenfalls keine Zeit mehr in sinnlose Nachfragen investieren. Die Postkarte, dass man mit der Sockelisolierung fertig ist, werden wir aber definitiv erst abschicken, wenn dieser Punkt erledigt ist, egal von wem. Spätestens wenn die Gerüstbaufirma im Dezember ihr Gerüst wiederhaben will, wird es wohl auffallen. Ich warte jedenfalls auf den Tag, an dem wir Post aus Nordhorn bekommen und nachgefragt wird, wann wir mit der Sockelisolierung fertig sind.

Da soll eine Bitumenbahn dazwischen...

Dienstag gab es dann mal wieder News zum Thema Prüfstatik. Ich dachte erst, das Thema sei vom Tisch, aber war wohl nicht so. Hintergrund ist hier, dass letzte Woche ein Schreiben vom Bauamt kam, dass die Bauüberwachungsbescheinigung noch fehlt. Diese hätte zusammen mit der Rohbaufertigstellungsanzeige eingeschickt werden müssen. Mir war nicht klar, was jetzt damit wieder gemeint ist. Da unser Architekt das Schreiben auch bekommen hat, habe ich per Mail bei ihm nachgefragt. Aus Nordhorn kam als Antwort darauf eine "Fachunternehmererklärung" von Gussek. Die habe ich an dsa Bauamt gemailt und gefragt ob das die Antwort darauf ist. Mit der Antwort des Bauamtes, dass damit der Bericht des Prüfstatikers gemeint ist kam auch Post aus Wiesbaden, nämlicherweise gleich ein ganzes Paket:


Da ich keinen Bock darauf hatte, das ganze auseinander zu klabustern (zumal man als Laie sowieso keinen blassen Schimmer davon hat, welchen Teil des Menüs man dem Amtsschimmel zum Fressen vorwerfen soll), haben wir den Ordner mehr oder weniger komplett an das Bauamt weitergeschickt.
Unsere elektronische Bauakte ist in der Hinsicht auch keine Hilfe, da sie seit Baubeginn nicht mehr aktualisiert worden zu sein scheint.

Auf der Baustelle habe ich mittlerweile schon den Heizkreisverteiler montiert. Das war notwendig, weil ich checken wollte, ob er meiner Elektroverteilung im Weg ist. Sollte aber passen.




Am Mittwoch war ich mal wieder alleine auf der Baustelle und konnte mal so richtig Krach machen.
Ich habe einen Durchbruch zum Keller vergrößert, damit dort auch noch der Abluftschlauch der Dunstabzugshaube mit durch passt. Unorthodox wie bin, wird die Haube weder als Umluft- noch als Ablufthaube betrieben. Das Ergebnis soll so eine Art Zwischending werden. Die Haube soll nicht nach draußen blasen, weil das thermisch ungünstig ist und sich auch schlecht mit der KWL verträgt. Umluftbetrieb ist bekanntermaßen auch suboptimal, weil bestenfalls etwas Fett aus der Abluft gesaugt wird, die Gerüche aber meist schlecht herausgefiltert werden. Abhilfe schafft nur ein großzügig dimensionierter Aktivkohlefilter, wie z.B. dieser. Da ich den nicht in der Küche unterbringen will, kommt er in den Keller. Mal sehen ob das so klappt.

 Vergrößertes Loch für den Abluftschlauch der Dunstabzugshaube.

Den Durchbruch für die Zuluft für das OG musste ich auch nochmal nacharbeiten. Der Styroporklotz, der die Öffnung der Filigrandecke abdecken sollte, war beim Betonieren verrutscht und das resultierende Loch war total schief. Gerader ist es jetzt auch nicht wirklich - aber größer halt. Eigentlich sollte direkt über diesem Durchbruch die Trennwand für die Garderobe stehen. Keine Ahnung nach welchen Plänen Pluggit da gearbeitet hat...

Durchbruch für Zentralstaubsauger-Rohr. Hätte ich mal besser mit ner Bohrkrone gemacht...

Der Stein hat sich kaum gewehrt. Kalksandstein hat meineer Aldi-Hilti relativ wenig entgegenzusetzen.

Am Donnerstag hat Sabrina damit begonnen, schon mal zwei Wände im Technikraum im Keller zu grundieren. Da demnächst schon diverse Technik verbaut wird, streichen wir einige Wände jetzt schon, da man sonst an einige Ecken später schlecht dran kommt. Ich habe versucht die Heizungsrohre vom OG in den Keller zu verlegen, musste meinen Plan aber nochmal ändern, da ausgerechnet am Übergang vom Wohnzimmer zum Flur ein Stahlträger im Weg war.

Freitag habe ich weiter an den Heizungsrohren für das OG gearbeitet und mit der Verlegung der Lüftungskanäle für das OG begonnen.
Sabrina hat den Technikraum ein zweites mal mit Tiefengrund grundiert, so dass anschließend gestrichen werden kann.
Ich habe mal wieder auf dem Bau übernachtet. Es ist zwar schweineheiß momentan, aber gottseidank kühlt es nachts aber auch ganz gut ab.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss halt der Berg zum Prophet kommen. Oder auch: Die Rohre waren schon an zu vielen Stellen fest gemacht, so dass das Aufweiten auf diese Weise schneller ging.

 Rohr-Isolierung kommt noch.

mein Nachtlager

Samstag haben wir dann die Rohrverlegung in der Abkastung im EG mehr oder weniger fertiggestellt und relativ zeitig Feierabend gemacht, da wir abends noch auf einer Geburtstagsparty waren. Man soll es nicht glauben, aber es gibt abseits vom Bau doch noch so etwas wie Privatleben.

Die Abkastung mit den Lüftungs- und Heizungsrohren en detail:





Die ankommnden Zuluftleitungen für das OG sehen dann so aus:
(das 50er HT-Rohr rechts ist für die Zentralstaubsauger-Dose)

Sonntag war Sabrina mal allein auf dem Bau, da ich mir auf der Geburtstagsparty ne Magenverstimmung geholt habe (nein - der Alk war nicht schuld, ich war am diesem Abend der Fahrer) und hat den Technikraum weiter gestrichen, bis die Farbe alle war.

Wir sind von unseren Nachbarn nächstes WE zum Grillen eingeladen - finde ich klasse!

Sonntag, 5. Mai 2013

Catching Up The Delay?

Vielleicht sollten wir lieber einen Pool bauen?

Die stellvertretende Bauleitung beim Begutachten unseres persönlichen Steinbruchs.
So in etwa müsste der Ausblick aus dem Dachfenster im Bad im OG sein. Bin mal gespannt.
AABER, der eigentliche Grund für diesen Post: Die geprüfte Statik war gestern im Briefkasten!!! Wenn ich das richtig sehe, dann sind keine gravierenden Änderungen nötig. Beigefügt waren auch Ausführungsanweisungen für die Kellerdecke und -Wände. Laut Schreiben haben wir nur unsere Ausfertigung bekommen. Das Ing-Büro hat jeweils Kopien an das Bauamt, ProHaus, Gussek+Wolts, unseren Bodengutachter und die Firma, die die Keller-Elemente herstellt, geschickt. Wie jetzt? Kein Brief für mich dabei, den ich an den falschen Empfänger schicken kann???
Naja, das gibt morgen noch ein paar Telefonate. Wenn ich mir anschaue, was alles noch auf meiner ToDo-Liste steht, dann sollte ich mir wohl noch nen Tag Urlaub nehmen.

Donnerstag, 25. April 2013

Bitten ist doof, befehlen ist besser.

Gestern kam ein Brief vom Ingenierbüro, an das wir die Statik zur Prüfung weitergeleitet haben. Man bedankt sich für die Anfrage und wird gerne für uns tätig, nachdem der beigefügte Vertrag unterschrieben zurückgesandt wurde. Anfrage??? Ja, die gabs - letzten Mittwoch - telefonisch. Ich dachte, dass nachdem telefonisch alles verhackstückt war, die Statik nebst unterschriebenen Anschreiben als Auftrag ausreicht. Zumal die Kosten dafür doch sowieso gesetzlich festegelgt sind und es absolut keine Violine spielt, wo ich den Scheiß hinschicke. Jaa, der Ton wird härter.  Noch ne Woche Verzögerung. Ja nee, is klaar. Oh Mann... OK, potenzieller Post-Streik, ich spiele wieder Kurier. Und Murphy ist wieder voll dabei. Das Ingenierbüro hat als einziges in der Straße seinen Briefkasten im Flur und um 22 Uhr arbeitet dann doch keiner mehr. Laut Klingeschildern gibts noch 5 "normale" Wohnungen im Haus. Alles duster - keiner macht auf. Hab noch ne Stunde vor dem Eingang rumgelungert und mich dann vom Acker gemacht. Meine Laune hätte für n komplette Kühlhaus gereicht. Wieder daheim angekommen, Verträge eingescannt und gemailt.
Antwort am nächsten Morgen: Scan reicht nicht, die Originale werden gebraucht. Da hatte ich den Brief schon aufm Postamt abgegeben. War ja irgendwie klar. Gott hat es etwas schwer bei mir, aber die Existenz von Murphy ist unbestreitbar.
So, Schnauze voll für diese Woche.

Dienstag, 23. April 2013

Grobabsteckung

Zweiter Anruf beim Bauamt: Die Anschrift und Unterschrift von Herrn Göker im Bereich "Bauleitung" auf unser Baubeginnsanzeige ist leider nur die halbe Miete. Das Bauamt braucht tatsächlich noch einen Nachweis der Bauvorlageberechtigung. Im Prinzip reicht ein Nachweis der Architektenkammer, weil "echte" Architekten immer bauvorlageberechtigt sind. Unser Sachbearbeiter ist wieder gnädig und akzeptiert auch einen Scan per Mail. Hab versucht Herrn Göker anzurufen - wie sooft: beschäftigt. Also kurzes Mail geschickt. 
Jetzt zum eigentlichen Thema des Posts, der Grobabsteckung.
Herr Gras hatte angekündigt, dass ein Team zwischen 10 und 12 zum Abstecken kommt. Ich hatte darum gebeten, rechtzeitig vorher angerufen zu werden, um auch zu Baustelle zu kommen Super vorbildlich: Um 10:30 bekam ich einen Anruf, dass das Team gegen 11:30 da ist. Tatsächlich waren sie dann schon 11:15 da. Hier ein paar Impressionen.
Bitte entschuldig die miese Bildqualität, mir war nicht klar, dass man im Automatik-Modus trotzdem noch die Blende verstellen kann. Habe ich erst daheim auf dem Rechner gesehen.





Mit dem Gerät links wird, glaube ich, der genaue Standort nebst Höhe mittels GPS als Referenzpunkt ermittelt. 





wegen der schlechten Qualität kaum zu erkennen: die roten Markierungen für die Haus-Ecken
Höhenreferenz für unseren Tiefbauer: die geplante Erdgeschossfußbodenhöhe


Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an Herrn Patrick Gras und sein Team! Cool dass das immer so kurzfristig klappt. Aus diesem Grund jetzt neu im rechten unteren Navigations-Bereich: empfehlenswerte Firmen. Wird nach und nach erweitert, je nachdem wie schnell ich an die Zustimmung zur Nutzung der Firmenlogos komme.

Montag, 22. April 2013

diverses

Habe heute Morgen mit dem Bauamt telefoniert, um zu klären, ob wir ohne die Prüfstatik tatsächlich nicht mal die Baugrube ausheben lassen dürfen. Siehe da, die Behörde lässt tatsächlich mit sich reden! Die Aussage des Sachbearbeiters war: "prinzipiell tatsächlich kein Handschlag, AABER, wenn wir wirklich nur den Aushub machen, könnte schon mal ein Auge zugedrückt werden. Weiter aber definitiv nix!" Erklärung: Es kommt immer wieder vor, dass die Prüfer Fehler in der Statik finden, die eine Änderung der Pläne notwendig machen, z.B. dickere Bodenplatte oder dickere Kellerwände, etc.. Wenn der Keller schon steht, bevor das Prüfergebnis vorliegt, müsste im schlimmsten Fall alles wieder abgerissen werden. Wenn wir den Aushub jetzt schon machen lassen, könnte es passieren, dass z.B die Höhe Baugrubensohle geändert werden muss oder ähnliches. Das würde zwar auch Zusatzkosten verursachen, wäre aber noch verschmerzbar. Wenn die Baubeginnsanzeige vorliegt, könnte der Aushub also schon mal gemacht werden. Heißt für uns also frühestens am 30.04. alldieweil frühestens eine Woche nach Eingang der Anzeige beim Bauamt angefangen werden darf. Also habe ich das Formular fertig ausgefüllt und unterschrieben. Das durfte mein Schatz heute Abend noch zum Bauamt bringen. Habe allerdings vergessen, nach dem Sachverhalt mit der Bauleitungserklärung zu fragen. Dann muss ich morgen wohl nochmal anrufen.

Die Grobabsteckung habe ich auch beauftragt, und, was das beste ist: die Jungs vom Vermessungsbüro Gras erledigen das schon morgen Vormittag. Das ist klasse, denn ich habe wie heute Spätschicht und kann live dabei sein. 
Die Auftragsbestätigung für unseren Tiefbauer habe ich auch gemailt, incl. Statement zum Stand der Dinge.
Herr Wolts von G+W Kellerbau hat sich nicht mehr gemeldet. Wundert mich allerdings nicht, denn nach den Erklärungen unseres Sachbearbeiters vom Bauamt werden die Fertigteile für die Kellerwände mit Sicherheit erst nach Vorliegen des Prüfberichts betoniert, alles andere wäre zu riskant. Laut Tracking bei Post.de ist unser Großbrief (1,3kg) heute erst beim Prüfer angekommen. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie teuer so'n dämlicher Großbrief ist, hätte ich den als Paket verschickt, das wäre billiger gewesen und vermutlich sogar schneller gegangen.
Oder ich hätte es selbst nach Wiesbaden geschafft. Bei der Beantragung unseres Kredits bin ich auch einmal selbst nach Mainz gefahren, damit wir die Frist noch einhalten.
Jedenfalls scheint das mit der Statik ja gründlich schief gelaufen zu sein, da ja mittlerweile seit Baugenehmigung auch schon wieder fast ein Monat vergangen ist. Dass zwischen Genehmigung und tatsächlichem Baustart mehre Monate vergehen, habe ich bis jetzt noch in keinen ProHaus Blog gelesen.
Ach ja, mit unserem zuständigen Wassermeister habe ich auch telefoniert. Er hat das bestätigt, was unser Tiefbauer vorgeschlagen hat, d.h. wenn das erste von den insgesamt drei Formularen unterschrieben vorliegt, können wir einen temporären Wasseranschluss bekommen, den wir als Bauwasseranschluss nehmen können. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird an die Stichleitung, die angeblich so ca. einen halben Meter in unser Grundstück hineinragt, schon das fertige Kunststoffrohr, das später durch den Mehrspartenanschluss geführt wird, angeschlossen. (vermutlich etwas länger, weil der genaue Punkt im Keller ja noch nicht feststeht). An das Ende wird dann vorübergehend ein Wasserzähler und ein Schlauchanschluss montiert. So sparen wir uns die Standrohr-Miete und das Risiko, dass jemand selbiges versehentlich überfährt. (Liegt leider extrem ungünstig auf dem Parkplatz des benachbarten Kindergartens.) Bin mal gespannt, ob das klappt.

Freitag, 19. April 2013

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

OK, meine Dyslexie ist nicht alleine schuld, dass es nicht vorwärts geht, aber der Reihe nach...

Wenn es nach Herrn Wolts von Gussek und Wolts Kellerbau geht, dann wäre unser Keller diese Woche schon gestellt worden. Dass das nicht der Fall ist, hat im Wesentlichen zwei Gründe: 
Erstens wollte ich noch ein paar Gegenangebote anderer Tiefbaufirmen einholen. Wir hatten auf unserer Nebenkosten-Liste ca. 10k€ für den Tiefbau eingeplant. Nachdem ich die ersten beiden Angebote, die bereits von G+W eingeholt wurden, studiert habe, hatte ich erstmal 15 Minuten Schnapp-Atmung.  Incl. Märchensteuer beides um die 20k€... Irgendwann hat meine CPU dann aber wieder das Notlaufprogramm verlassen und ich habe nochmal nachgerechnet. Die Summen blieben die gleichen, nur müssen die Angebote differenziert betrachtet werden, alldieweil da auch Arbeiten dabei sind, die unter Hausanschlüsse (Regen- und Schmutzwasser-Entwässerung, sowie Grundstücksarbeiten für Garage und Carport) fallen, aber trotzdem gleich gemacht werden müssen, da auf dem Platz, den später Garage und Carport einnehmen sollen, während der Bauphase für den Kran genutzt wird. Wenn ich nur die Kosten für die Baugrube rechne, wir einen Teil des Aushubs tatsächlich zum Verfüllen der Baugrube nehmen können und weder Kies zum Verfüllen anliefern lassen müssen, noch dass Aushub auf die Deponie gefahren werden muss, dann, ja dann liegen wir mit den Kosten für die Baugrube tatsächlich unter 10000€. Mein allerallerallerbester Freund ist aber Murphy und der passt schön auf, dass ich auch brav immer eine Worst-Case-Berechnung mache. Vergesse ich das mal, dann schlägt er zu. So isser halt...

Mittwoch, 3. April 2013

Samstag, 23. März 2013

Juhuuuu!


Die Freude wird allerdings gleich mal etwas gedämpft durch den Gebührenbescheid,
1400 und ein paar Zerquetschte. Autsch.

Dienstag, 19. März 2013

Baugenehmigung ???

Ich hab gestern mal wieder unsere Online-Bauakte aufgerufen.
Dabei ist mir im Menüpunkt Stellungnahmen aufgefallen, dass der Eintrag "Wiedervorlage S-Akte Frist" verschwunden ist. (Habe bis heut nicht rausfinden können, was mit S-Akte gemeint sein könnte.) Stattdessen steht da jetzt Stellungnahme "zum Schreiben". ???



Weiter ist mir aufgefallen, dass es jetzt jede Menge Einträge unter dem Menüpunkt Bescheinigungen gibt. Der war bis jetzt leer.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Kanonenfutter für den Papierkrieg

Gestern und heute gab es wieder neues Kanonenfutter für den Papierkrieg.
Als da wären: 
  • Die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbssteuer. OK, war zu erwarten. Bearbeitungsdauer lag im normalen Bereich (dauert angeblich immer so 2 - 3 Monate.
  • Ein weiteres Schreiben vom Finanzamt: "Zurechnungsfortschreibung des Einheitswerts". Dient wohl der Eintreibung der Grundsteuer. Die möchten wissen, wann wir das Grundstück gekauft haben und wann es übergeben wurde. Hmm, wurde es denn bereits übergeben? Muss ich mal den Notar fragen. Eingetragen sind wir noch nicht im Grundbuch, aber das dauert wohl per se ne halbe Ewigkeit. Eigentlich müssten wir noch ein Schreiben vom Notar bekommen, mit dem Betreff "Vollzug des Geschäfts" oder so ähnlich. Das müsste dann die letzte Rechnung vom Notar sein. Naja, ma guggn.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Einladung Bemusterung

Endlich ist sie da, die Einladung zur Bemusterung!
Mal schaun wie kurzfristig ein Termin machbar ist.
Die Bestätigung des Eingangs des Bauantrags ist auch gekommen.
Es wird ein vereinfachtes Verfahren nach §57 HBO angewendet. Vereinfachtes Verfahren klingt nicht schlecht, ist aber nicht zu verwechseln mit dem Kenntnisgabeverfahren.
§57 heißt nur normales Baugenehmigungsverfahren bei Nicht-Sonderbauten.
Die Zugangsdaten für Bauamt-Online waren auch dabei. Gleich mal eingeloggt, 
Status: Antrag ist eingegangen. Ach nee... ?
Da ist auf jeden Fall noch Raum für Verbesserungen, Speicherung einer Mailadresse und automatische Benachrichtigung per Mail bei Statusänderungen wäre cool. Naja, man kann nicht alles haben. Immerhin sind die Verfahren gegenüber früheren Zeiten bereits deutlich vereinfacht worden.

Dienstag, 29. Januar 2013

Bauantrag

Juhuu! Unser Bauantrag ist da! - oder auch nicht...


Ich hatte mir das Paket dicker vorgestellt. 6 Versionen des Bauantrags - vier fürs Bauamt, einer für die Bank und einer für uns, sowie der Entwässerungsplan für das Tiefbauamt, auch in vierfacher Ausfertigung. Bevor wir das abliefern, müssen wir das noch gegenzeichnen. 10 Unterschriften pro Baugesuch und sieben pro Entwässerungsplan. Macht also 78 Unterschriften pro Nase (unsere Version des Bauantrags haben wir nicht unterschrieben). Geht ja noch. Für die Kredite waren es jedenfalls mehr.
Den Bauantrag darf dann ausnahmsweise mal mein Schatz beim Bauamt abliefern, da Erbach zu weit weg von Dieburg ist und ich zur Zeit erkältungsbedingt darniederliege.
PS: Ein Hoch auf die deutsche pharmazeutische Industrie! Codein ist ein geiles Zeug. Hätte nicht gedacht, dass es auch wirksame Mittel gegen Husten gibt. Steht auf der Doping-Liste? Egal! Bin zur Zeit nicht mit dem Rad unterwegs!

Nachtag:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Im Schreiben zum Bauantrag steht auch, dass die Statik fehlt und noch nachgereicht wird. Das erklärt natürlich, warum der Antrag (in meinen Augen) so dünn war. Dann bin ich mal gespannt, wann der nachgereicht wird.

Samstag, 26. Januar 2013

Auskunft über die bergbaulichen Verhältnisse und Bergschadensgefährdung bzw. über die Einschätzung der Erdfallgefährdungsklasse...

oder aber auch: Kein Bergbau in Südhessen! Wer hätte das gedacht? Laut Schreiben des Regierungspräsidiums kommt die Rechnung dazu später. Wieder ein weiterer Hausaufgaben-Baustein erledigt.

Freitag, 18. Januar 2013

schon wieder Post

Heute waren gleich 4 Briefe von der Gerichtskasse Darmstadt in der Post, zwei für Sabrina, zwei für mich. Inhalt war jeweils die Gebühren für die Auflassungs-Vormerkung und für die Eintragung der Grundschuld. Anfangs hab ich das so interpretiert, dass jeder von uns separat eine Benachrichtigung bekommt und wir uns aussuchen können, wer von uns beiden zahlt. Pustekuchen: Jeder bekommt eine Rechnung über die Hälfte. Onkel Google hatte also Recht mit der Berechnung der Grundschuld-Kosten. Summa summarum 623 € weg vom Konto. Wir ham's ja. Oder auch nicht... Seufz.

Montag, 7. Januar 2013

ersten Vorentwurf zurückgeschickt

Heute habe ich den geänderten Vorentwurf zurückgeschickt, bzw. zurückgemailt. 
Viele Änderungen haben wir nicht gemacht:
  • Ich habe die mögliche Position des Kaminofens eingezeichnet. Als Schornstein soll ein Edelstahl-Außenkamin angebaut werden. Stört die Optik zwar etwas, ist aber wesentlich günstiger als ein Schornstein im Haus.
  • Das Fenster im EG Bad verschieben wir etwas in Richtung Diele, um noch etwas Platz für ein Regal oder einen Hochschrank an der Wand, an der das WC und Bidet montiert wird, zu bekommen. Den Waschtisch für das EG Bad haben wir schon: ebay Schnapp :-)
  • Die Breite der Garage soll auf 4m vergrößert werden. 3 Meter schien mir doch etwas arg schmal.
  • Das Fundament eines der Pfeiler vom Carport liegt auf den Plänen meiner Meinung nach sehr dicht am Kellerfenster auf der Eingangsseite (Nord). Sicherheitshalber wäre es evtl. besser, das Kellerfenster auf der Nordseite etwas nach rechts zu verschieben.
  • Im Plan war als Heizungstyp Erdgas vermerkt. Das habe ich auf Flüssiggas geändert und eine hoffentlich mögliche Lage des Erdtanks hinter dem Carport eingezeichnet.
  • Da die Wassergebühren in Hassenroth relativ hoch sind, überlegen wir später evtl. eine Regenwasser-Zisterne zu installieren. Im Bereich vor dem Vordach müsste ein späterer Einbau möglich sein, ohne zu viele Änderungen an den Grundleitungen der Dachentwässerung vornehmen zu müssen.

Freitag, 4. Januar 2013

Post

Jeden Tag neue Post im Briefkasten. Heute 1x Notar und 1x Gemeinde.
Die Gemeinde verzichtet auf ihr Vorkaufsrecht. Wenn ich die Gesetzeslage richtig verstanden habe, muss sie das sogar, wenn es einen Bebauungsplan gibt und auf selbigem Wohnbebauung für das Grundstück vorgesehen ist. Das Statement kostet 20€. Gemessen an den bisherigen Kosten Peanuts.
Die Post vom Notar ist schon unangenehmer und offenbart den ersten Fehler in unserer Kostenberechnung. Die zu erwartenden Notarkosten sind mit 1,5% der Grundstückskaufsumme veranschlagt. Heute gibts aber die Rechnung für die Eintragung der Grundschuld und die ist wesentlich höher als der Grundstückskaufpreis. Faktor 4,5 - Autsch! Und Onkel Google orakelt nichts Gutes. Bei der Kostenermittlung für die Grundschuldbestellung ist davon die Rede, dass das Grundbuchamt die selbe Summe auch noch mal haben möchte! Oh oh....