Gestern und heute gab es wieder neues Kanonenfutter für den Papierkrieg.
Als da wären:
- Die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbssteuer. OK, war zu erwarten. Bearbeitungsdauer lag im normalen Bereich (dauert angeblich immer so 2 - 3 Monate.
- Ein weiteres Schreiben vom Finanzamt: "Zurechnungsfortschreibung des Einheitswerts". Dient wohl der Eintreibung der Grundsteuer. Die möchten wissen, wann wir das Grundstück gekauft haben und wann es übergeben wurde. Hmm, wurde es denn bereits übergeben? Muss ich mal den Notar fragen. Eingetragen sind wir noch nicht im Grundbuch, aber das dauert wohl per se ne halbe Ewigkeit. Eigentlich müssten wir noch ein Schreiben vom Notar bekommen, mit dem Betreff "Vollzug des Geschäfts" oder so ähnlich. Das müsste dann die letzte Rechnung vom Notar sein. Naja, ma guggn.
Heute kam die Bestätigung, dass die Grundschuld eingetragen wurde, mit dem Hinweis darauf, dass die Bank darüber auch informiert wurde, man aber vorsichtshalber nochmal nachfragen soll, ob die auch wirklich Bescheid wissen. OK, dann werde ich doch morgen gleich mal anrufen. Dem Schreiben lag keine Rechnung bei. Vergessen worden? Jede Mitteilung kostet doch Geld? Übrigens: Dieses Blog ist auch nicht kostenlos. Jeder Post kostet den geneigten Leser 20€. Wär doch mal was, oder?
Jeden Tag neue Post im Briefkasten. Heute 1x Notar und 1x Gemeinde.
Die Gemeinde verzichtet auf ihr Vorkaufsrecht. Wenn ich die Gesetzeslage richtig verstanden habe, muss sie das sogar, wenn es einen Bebauungsplan gibt und auf selbigem Wohnbebauung für das Grundstück vorgesehen ist. Das Statement kostet 20€. Gemessen an den bisherigen Kosten Peanuts.
Die Post vom Notar ist schon unangenehmer und offenbart den ersten Fehler in unserer Kostenberechnung. Die zu erwartenden Notarkosten sind mit 1,5% der Grundstückskaufsumme veranschlagt. Heute gibts aber die Rechnung für die Eintragung der Grundschuld und die ist wesentlich höher als der Grundstückskaufpreis. Faktor 4,5 - Autsch! Und Onkel Google orakelt nichts Gutes. Bei der Kostenermittlung für die Grundschuldbestellung ist davon die Rede, dass das Grundbuchamt die selbe Summe auch noch mal haben möchte! Oh oh....
Frohes Neues!
Heute war schon wieder ein Notar-Termin angesagt, diesmal zur Eintragung der Grundschuld im Grundbuch. Hätten wir zwar theoretisch auch beim ersten Termin mit machen können, aber unser Notar war terminlich Land unter. War schnell erledigt, hat keine 15 Minuten gedauert. Wenn der Notar auch ziemlich doll aufs Portemonnaie drückt, so hat es jedoch wenigstens einen Vorteil. Man hat wesentlich weniger Schreibkram zu erledigen. Den ganzen Schriftwechsel zwischen den Behörden, Finanzamt, Grundbuchamt, etc. und der Bank, übernimmt alles der Notar. Obwohl er gut zu tun hat, erfolgt immer alles relativ zügig, soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe.
Heute war unser notariell beglaubigter Grundstückskaufvertrag in der Post und mithin die erste Rechnung vom Notar. Und wieder ist unser Konto um 543 Euro schlanker...
Notartermin zur Unterzeichnung des Grundstücks-Kaufvertrags.
Kennt ihr das? Fernsehwerbung für Medikamente im Radio oder TV. Schlusssatz: " Zu den Risiken oder Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker!" Wisst ihr, wer diesen Satz spricht? Notare! Zehn DIN A4 Seiten Vertragstext in 120 Sekunden? Kein Problem! Oh Mann...