Mittwoch, 14. Mai 2014

Vorbereitungen Heizung Teil 2

So sah das Ergebnis unserer Fundament-Gießerei vom letzten Wochenende aus. Da es beim Betonieren geregnet hatte und wir die Folie, mit der wir die Form für das Fundament abgedeckt hatten, nicht wirklich dicht war, hatte der Regen unschöne Auswaschungen in der Oberfläche hinterlassen.


 Saumäßig...



So konnten wir es jedendenfalls nicht lassen, weshalb wir das Fundament zusätzlich noch gespachtelt haben.

Das Fundament nach dem Spachteln. Immer noch nicht schön, aber nicht mehr ganz so schlimm, wie am Anfang.


 Das Isolierrohr habe ich noch einmal etwas freigegraben, um es in die Aussparung zu bringen.



Die Oberfläche haben wir noch ein weiteres Mal mit Beton-Feinspachtel behandelt. So ist sie halbwegs glatt und Regenwasser kann gescheit abfließen.

Dienstag, 13. Mai 2014

Dämmung für den Estrich

Wie schon berichtet, müssen wir die Dämmung für den Estrich nicht selbst verlegen. Eigentlich sollte das gestern gemacht werden. Um 7:15 am Montag bekam ich einen Anruf, dass die Estrichbauer krankheistbeding einen Tag später kommen. Da ich den Montag extra frei genommen hatte, war ich davon ganz und gar nicht begeistert. Eigentlich wollte ich mit anpacken und natürlich auch kontrollieren, dass ordentlich gearbeitet wird. Nun hat Sabrina kurzfristig frei genommen, um dabei zu sein. Grundsätzlich lassen wir Handwerker nie alleine im Haus werkeln. Wenn keiner von uns beiden frei bekommt ist im Notfall Schwiegervater vor Ort.




















Um auf 8 cm Dämmungshöhe zu kommen wurde im EG eine Lage mit 5cm und eine Lage mit 3cm Stärke verlegt. Dummerweise sind die Rohre der KWL aber 55mm hoch, so dass eine 3cm starke Platte über den Kanälen einen halben Zentimeter höher als der Rest gewesen war. Deshalb wurden an diesen Stellen 2cm dicke Styroporplatten verlegt. Begeistert bin ich von dieser Lösung nicht. Ich hätte die Dämmstoffschüttung auf die Kanäle gemacht, und zwar so viel, bis die 2cm starken Platten oben drauf das gleiche Niveau wie die angrenzenden Platten haben. Mit den paar Alibi-Krümeln oben drauf, sieht das irgendwie nicht vertrauenerweckend aus. Außerdem rieselt die Schüttung in die Ritzen, wenn man darüber läuft und die Platten liegen dann erst recht krumm und schief.




An einigen Stellen hat es gar nicht für eine zweite Lage Styropr gereicht. Da besteht die oberste Lage nur aus Schüttung. Dafür dass wir im EG angeblich über der Dämmung keine Baufolie als Trennschicht brauchen, weil die Dämmung ja zweilagig (mit Versatz...) ist, kein so prickelnder Gedanke.

Damit die Schüttung sich beim Darüberlaufen nicht verkrümelt, haben wir Platten ausgelegt. (So viele, wie eben aufzutreiben waren.)


Im OG wurde nur eine 5cm dicke Lage Styropor ausgelegt.




 Obendrauf kommt eine Baufolie als Trennschicht.


Obendrauf kommt eine Baufolie als Trennschicht, d.h. zwischen den Lüftungskanälen und den Noppenplatten ist außer etwas Schüttung keine weitere Isolierung. Außerdem scheint Kontrollierte Wohnraumlüftung in den Planungsabteilungen von ProHaus noch gar nicht angekommen zu sein. Im Ausbauordner ist von einer Fertigfußbodenhöhe von 11cm im OG die Rede. Ziehe ich einen Zentimeter für den Oberbelag (Fliesen, Laminat, etc.) ab, bleiben für Estrich und Dämmung nur 10cm übrig. Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass der Estrich 6cm dick ist (Mindestüberdeckung der Heizrohre 45mm), dann bleiben für die Dämmung höchstens 4cm übrig. Wie man das beim 55mm hohen Lüftungskanälen umsetzen soll, findet im Ausbauordner keine Erwähnung. Wir haben jetzt eine Fertigfußbodenhöhe von 12cm (5cm Dämmung + 6cm Estrich + 1cm Belag). Ich hoffe mal, dass wir die Türen im OG stark genug kürzen können, damit sie trotzdem passen.






Unterm Strich entspricht die geleistete Arbeit in etwa dem, was man für 150€ Aufpreis wohl erwarten kann. Ich bin zwar nicht begeistert, aber richtig böse bin ich auch nicht. Wir werden wohl noch etwas nacharbeiten müssen, dass es auch meinem Qualitätsanspruch gerecht wird. Fakt ist aber, dass wir dafür wohl kaum solange brauchen werden, als wenn wir die Dämmung selbst verlegt hätten. Insofern also OK.

Sonntag, 11. Mai 2014

Weitere Vorbereitungen für den Estrich und die Heizung

Obwohl wir schon eine Öffnung für die Durchführung der Rohre der Wärmepumpe in der Kellerwand haben, ist letzte Woche eine neue Kernbohrung gemacht worden. Hintergrund ist der, dass der Block vor dem Fortluftauslass der KWL mittig vor der Giebelwand stehen soll. (Wie ich bereits im vorletzten Post geschrieben habe.) Wir hätten zwar den eigentlichen Durchbruch nehmen können, aber dann hätten wir mehr als 8 Meter von dem sauteuren Isolierrohr gebraucht, was teuerer als eine zusätzliche Kernbohrung geworden wäre.



 Die Mauerdurchführung und das Rohr wurden am 9.5. eingesetzt.

 der teure Lindwurm...


Das Gießen des Fundaments und die Verlegung der Leitungen zum Fundament sind bauseitige Leistungen, d.h. darum müssen wir uns kümmern. Das haben wir am Wochenende erledigt.

Schalung für das Fundament. Keine Angst, wird nicht so hoch. Ich wollte die OSB-Platten nicht unnötig klein schneiden, da ich sie später evtl noch weiter verwenden möchte.

Das dämliche Isolierrohr an die Stelle zu bekommen, an der es später gebraucht wird, war auch ein ziemlicher K(r)ampf.


Für die Bewehrung des Fundaments habe ich eine übrig gebliebene Baustahlmatte klein geschnitten.
5 Lagen davon sollten für ein 20cm starkes Podest reichen. Die Heizung wiegt 180kg. Verteilt auf 75 mal 150 cm eigentlich nicht soo viel.

Damit der Beton nicht wegfließt, haben wir Baufolie eingelegt. Die Folie nach oben zu ziehen, war keine glorreiche Idee, wie sich später herausgestellt hat.


 Wir haben den Beton ziemlich flüssig angemischt, damit er sich (mehr oder weniger) von selbst nivelliert.

   
Nachmittags hat es angefangen zu schütten, so dass ich die Schalung abdecken musste, damit der Regen den Beton nicht noch weiter verflüssigt.

Parallel dazu haben wir im Heizungskeller ein Fundament für den Trinkwasserspeicher gebaut.


 Hier habe ich auch wieder Baustahlmatten eingelegt.

Drinnen war Leerräumen der Räume angesagt, da morgen die Dämmung für den Estrich verlegt werden soll.

So aufgeräumt sah es noch nie aus.


Die beiden Rohre an der Wand sind die Leitungen für den Handtuchheizkörper auf der Rückseite der Duschwand. Auf dem Boden konnte ich die Rohre nicht verlegen, da sie sonst die Luftleitungen der KWL gekreuzt hätten. Bei 5cm Dicke der Dämmung nicht machbar. Die Leitungen werden dann zusammen mit den Rohren der Fußbodenheizung in den Noppenplatten verlegt.




Im Bad im Erdgeschoss habe ich auch noch zwei Rohre für den Handtuchheizkörper gezogen.



(Fast) leeres Wohnzimmer.