Am Gerüst hatte der Wind auf einer Giebelseite die oberste Plattform ausgehängt. Die hing halb auf den Stützen und mit der anderen Hälfte auf dem Dach. Hat suuuper Spaß gemacht das wieder einzuhängen, da ich nicht besonders höhentauglich bin. Irgendwie habe ich es aber hinbekommen. Weiterhin ist ein Dachziegel an einem Dachfenster kaputt. Wie der kaputt gehen konnte, ist mir ein Rätsel, da es eigentlich nicht besonders stark gehagelt hat.
Die letzten Tage habe ich damit verbracht, die restliche Unterfütterung fertig zu machen. Mit dem Stopfmörtel, den ich mittlerweile besorgt habe, geht das dann doch wesentlich einfacher als mit Vergussmörtel.
Es fließt nicht weg! Juhu!
Und man kann es reinstopfen und es bleibt auch ohne Schalung da!
Für das Unterstopfen haben wir insgesamt 23 Säcke Mörtel gebraucht (14 Säcke Verguss- und 9 Säcke Stopfmörtel)
Weiteres Projekt: Licht im Flur und ein feste Baustromsteckdose. D.h. beim Feierabend Stecker aus der Dose ziehen und alle Elektrogeräte sind tot. Beim Entfernen der Schalung im Flur habe ich festgestellt, dass der Mörtel zwischen Küchenwand und oberster Stufe der Kellertreppe um unser "Hauptstromkabel" geflossen ist. Hmm, klassisch einbetoniert. Tjaa, dann ist die große Kabeltrommel jetzt nur noch 42 statt 50 Meter lang...
Beim Projekt Bauklo habe ich mich umentschieden. Das kommt jetzt in eine Nische rechts in der Kammer. Da dürfte es beim Ausbau am wenigsten im Weg sein. D.h. aber auch schon mal eine Rolle Dämmung angefangen und mit dem Aquatechnik-System vertraut gemacht.
Was ich etwas seltsam finde: Normalerweise kenne ich es, dass die Dämmrollen quer Markierungen haben, dass man auch immer schön parallel schneidet. Die 50er haben das jedenfalls nicht. Kleine Selbsthilfe. Damit hat man an den gegeüberliegenden Stellen auch parallele Markierungen.
OK, es fehlen noch ein paar Platten als Verkleidung, aber wir haben schon mal fließendes Wasser im Haus.