Sonntag, 9. Juni 2013

Keller-Elektrifizierung

Gestern und heute Keller haben wir angefangen, den Keller bereits teilweise zu elektrifizieren.




Für den Anfang bekommt jeder Raum schon mal eine (bzw. die Werkstatt zwei) Deckenleuchten und mindestens eine Steckdose. Die Kabel enden alle im Technikraum, wo später der Verteilerschrank sein wird und sind erstmal an den Baustrom angeschlossen. So können wir im Keller schon mal Licht machen, ohne irgendwelche Strippen ziehen zu müssen.

 
Licht!



Der Waschkeller hat sogar schon drei Steckdosen. Unser Party-Kühl und Gefrierschrank sind auch schon da und werden am Richtfest wohl gute Dienste leisten. Die Getränke haben wir auch schon besorgt. Hach, wat is n Keller doch praktisch!

Und wieder eine neue Sonnenuntergangs-Impression.

Freitag, 7. Juni 2013

erste Arbeiten an den Außenanlagen

Heute abend waren wir auf dem Grundstück, um unseren Rasen zu bewässern.

Hää?

Jaa. Die Erdarbeiten sind ja erstmal abgeschlossen. Von der hangunteren Straße aus gesehen, sieht der aufgeschüttete Erdwall echt riesig aus. Da sonst rundherum nur Wiese ist, wirkt der aufgeshüttete Wall wie ein großer Fremdkörper. Da wir mit absoluter Sicherheit dieses Jahr nicht mehr dazu kommen werden, uns um die Außenanlagen zu kümmern und da ein Teil des Aushubs der Baugrube das Nachbargrundstück geplättet hat, habe ich mich dazu entschlossen, Reparationsleistungen zu erbringen und Grassamen verstreut. Auch wenn wir das Grunstück später noch etwas einebnen werden, ist es mir lieber, wenn ich in der Übergangszeit auf einer holprigen Wiese rumtrample als in irgenwelchem Modder. Außer etwas Wasser ist ja kein weiterer Aufwand nötig.

Was mir gestern schon aufgefallen ist: Teile unseres Hauses sind bereits da!


Neugier: Dachlatten und Giebelwände stehen bereits in der Querstraße auf einer Wechselbrücke bereit.


Und etwas außerhalb steht noch eine Wechselbrücke. Die war aber so gut verschnürt, dass man nicht drunterschauen konnte.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Abnahmebericht Gründung

Heute Nachmittag wurde der Abnahmebericht für die Gründung von unserem Architekten, Herrn Göker, erstellt. Der Abnahmebericht ist Voraussetzung für den Aufbau des Hauses, d.h. es wird geprüft, ob die Kellerdecke die korrekten Maße hat und ob die Höhendifferenzen innerhalb des zulässigen Toleranzbereichs liegen. Das war bei uns nicht ganz der Fall, da die min/max Differenz 2,5cm ist und eigentlich nur ± 1cm zulässig sind.
Weiterhin werden die ganzen restlichen Voraussetzungen geprüft, d.h. ob die Baugrube korrekt verfüllt ist, der Baustrom- und Bauwasseranschluss vorhanden ist, genügend Stellfläche für den Kran und das Gerüst vorhanden ist, etc. pp. Bis auf den erwähnten halben Zentimeter hat alles gepasst.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Keller-Entwässerung

Heute haben wir zum zweiten mal den Keller leergepumpt. Da die Schmutzwasserpumpe für die Entwässerung der Baugrube nicht mehr benötigt wird, konnten wir sie zum Leerpumpen nehmen. Ging leider nicht direkt, da die Pumpe eine Tauchpumpe ist und das Wasser nicht selbst ansaugen kann. Also haben wir uns wieder mit R2D2 beholfen. Die Pumpe kam in eine Wanne, um einen genügend hohen Pegel zu haben. Den Sauger haben wir auf einen Eimer gestellt, so dass man, wenn der Behälter voll ist, nur den Stopfen unten rausdrehen muss. Die Brühe fließt dann in die Wanne von wo aus sie von der Pumpe entsorgt wird. Durch den Wechsel Saugen / Entleeren / Saugen / Entleeren... hat die Prozedur dann aber doch auch wieder den ganzen Abend in Anspruch genommen. Trocken ist der Keller deshalb natürlich noch nicht, aber man kann ihn zumindest wieder ohne Gummistiefel betreten. Hoffentlich bleibt das Wetter bis das Haus kommt wenigstens trocken.



Dienstag, 4. Juni 2013

Planung für Richtfest

Nach Feierabend sind wir wieder zum Grundstück gefahren. Nicht nur, um zu schauen, wie es jetzt schlussendlich aussieht, sondern hauptsächlich um die Einladungen für das Richtfest an die Nachbarn zu verteilen. Es waren fast alle daheim. So wie es momentan aussieht, haben wir wirklich lauter nette Nachbarn und ich freue mich schon auf den Umzug, auch wenn der noch in weiter Ferne ist. Bis jetzt hatten alle Verständnis für die Behinderungen auf der Straße und den Lärm der Baufahrzeuge. Statt Beschwerden, haben wir von einigen Nachbarn eher Hilfe angeboten bekommen. Das freut mich wirklich riesig, alldieweil eine gute Nachbarschaft wirkich wichtig ist. Hoffe mal dass das so bleibt. Mal schauen wer am nächsten Dienstag alles kommt.

Falls die geneigte Leserschaft dieses Blogs aus der Nähe kommt und ihr neugierig seid, dann könnt ihr am Dienstag 11.06. ab ca. 19:00Uhr gerne vorbeischauen.
Die Anschrift lautet: Zu den Birken 15, 64739 Höchst i.Odw., OT Hassenroth.
Unsere Verkäuferin von ProHaus, Frau Bernholz, wird auch da sein und kann auch Fragen zum Thema Hausbau beantworten. Falls ihr Lust habt vorbeizukommen, dann schreibt bitte ein Mail an die im Impressum angegebene Adresse oder hinterlasst einen Kommentar.


Sieht doch schon deutlich besser aus und genügend Platz für den Kran und die Lkws ist auch vorhanden.


Montag, 3. Juni 2013

Erdarbeiten

Heute wurde unser Steinbruch wieder zugeschüttet - soweit es eben möglich war.
Da nur ein geringer Teil des Aushubs zum Widerverfüllen geeignet war, sind insgesamt 280t Recyclingsand verbaut worden. Bin gerade etwas schreibfaul, deshalb mehr Bilder und weniger Text.


Der erste LkW mit Sand rollt an.










 






Das senkrechte Rohr links im Vordergrund war meine Idee. Da der Keller ungefähr 50cm tief im Grundwasser (bzw. geneuer gesagt aufstauendes Schichten- und Sickerwasser) stehen wird, will ich damit die Pegelstände vorne am Haus (hangobere Seite) und hinten, wo der Sickerschacht / Pumpensumpf ist, vergleichen. Ich hoffe, dass sich kein großer Unterschied ergibt. Da die Lichtschächte nicht wasserdicht sind, darf das Wasser nur bis zur Unterkante steigen. Wir hatten den Grundwasserstand an der oberen Bohrung, die beim Bodengutachten gemacht wurde, beobachtet. Der Pegel lag immer so bei ca. 50cm, so dass eigentlich nichts passieren dürfte. Andernfalls müssten wir das Wasser über den Sickerschacht abpumpen, was allerdings keine Dauerlösung ist. Im Zusammenhang mit dem Wasserstand gibt es bereits den ersten Ärger mit Gussek + Wolts. Unser Baugutachter hat mich darauf hingewiesen, dass die Perimeterdämmung an den Kellerwänden bei aufstauendem Wasser vollflächig verklebt werden muss, um ein Hiterspülen der Dämmung zu vermeiden. Die Dämmung wurde aber nur punktförmig verklebt. G+W ist der Meinung, dass eine punktförmige Verklebung trotzdem ausreicht. Mal schaun, ob wir wirklich noch einen Anwalt bemühen müssen, um das zu klären.







Die Verlegung des Erdwärmetauscherrohrs haben wir dann noch einmal geändert. Sie endet vorerst am Kontrollschacht (der durch das Gefälle zum Haus hin im Prinzip überflüssig geworden ist) an der südlichen Ecke unseres Grundstücks. Da das Rohr insgesamt aber mindestens 40m lang werden soll, werde ich dort ein Winkelstück setzen und dann Richtung Norden weiter verlängern. D.h. der Kontrollschacht kommt dort wieder weg und wird später am Anfang des Rohres stehen, da der Knick später die höchste Punkt des Rohrs sein wird. Wir werden dann also zwei Punkte, an denen Kondensat anfällt, haben, also am Anfang und am Ende des Rohrs. Ist aufgrund der Hanglage des Grundstücks halt nicht anders machbar.





Die Tiefbauer haben ziemlich geflucht, weil unsere Lichtschächte absolut nackig waren, d.h es war nicht einmal ein kurzes Rohrstück am Fußpunkt montiert. Damit bei Regen nicht jedes Mal der Schacht verdreckt wird, wurden die Öffnungen mit Vlies abgedeckt. Der Recyclingsand sollte sickerfähig genug sein, dass das Wasser schnell genug abfließen kann.



Langsam lichtet sich das Chaos.




Schotter für die Befestigung des Kranstellplatzes. Zum Feierabend stellte sich dann heraus, dass der Sand nicht reicht und auf der späteren Eingangsseite des Hauses ca. 30cm fehlen.
Da die Deponie, von der der Sand geholt wurde mittlerweile schon geschlossen hatte, wird der Rest am Dienstag Morgen fertiggestellt.



Was ich gut finde ist, dass ein Streifen rund ums Haus bereits mit Splitt abgedeckt wurde. So kann man später ums Haus laufen, ohne hinterher auszusehen wie ein Erdferkel. Die Außenanlagen werden wir wohl kaum noch dieses Jahr in Angriff nehmen.



Feierabend! (Die Kamera hat im Automatik-Modus wohl ein kleines Problem mit Gegenlicht.)


Ein Zeitraffer-Video gibt es auch wieder. Ist aber nicht sooo spannend, deshalb hier nur als Link: Verfüllung Baugrube

Samstag, 1. Juni 2013

Noppenfolie

Am Mittwoch habe ich den Tiefbauer angerufen und nachgefragt, wann verfüllt wird. Antwort: Montag. Super! Dann bleiben uns nur drei Tage Zeit die Noppenfolie am Keller anzubringen und das Erdwärmetauscherrohr provisorisch zu verlegen. Leider konnte ich die Noppenfolie erst Freitag besorgen, da Donnerstag bei uns Feiertag war (Fronleichnam).Die Folie haben wir dann gestern und heute drangebastelt. Ich habe mir für die Befestigung extra Dämmstoffdübel besorgt. Leider mehr oder weniger vergebens, da unser Tiefbauer dazu geraten hat, die Folie nur mit Nägeln zu befestigen, da das Erdreich beim Verfüllen die Folie etwas herunterzieht und sonst die Gefahr besteht, dass die Dämmplatten abgerissen werden, was die Noppenfolie ja gerade verhindern soll.
Wir haben die Dübel erstmal trotzdem verwendet, weil sich die Folie damit wesentlich einfacher anbringen ließ. Heute habe ich dann noch Drallnägel besorgt. Davon haben wir oben alle 20cm einen gesetzt und die Dämmstoffdübel anschließend wieder entfernt, so dass die Folie schlussendlich allein durch die Nägel gehalten wird.
Hier ein paar Bilder, wie das Ergebnis noch vor dem Tauschen der Dübel gegen die Nägel ausgesehen hat.






Das fertige Werk konnte ich nicht mehr fotografieren, da es dafür schon zu dunkel war.
Wie man sieht, steht bereits der Bagger zum Verfüllen am Montag bereit. Morgen gehts dann an die Verlegung des Erdwärmetauscherrohrs.