Mittwoch, 19. Juni 2013

Ausbaumaterial

Gestern und heute wurde das Ausbaumaterial für unser Haus geliefert und das ausgerechnet an den bis jetzt heißesten Tage des Jahres 2013.
Als erstes mussten wir die nachgelieferten First- und Ortgang-Dachziegel beiseite schaffen. Diese waren am Montag geliefert worden und praktscherweise mitten in die Einfahrt gestellt worden. Da keiner von uns in der Lage war, die ca. 500kg schwere Palette am Stück zu heben (sowas aber auch...), blieb uns nix anderes übrig, als die Ziegel einzeln umzulagern. Beim Öffnen der Verpackung stellte sich heraus, dass von den gelieferten Firstziegeln auch schon wieder sechs kaputt waren. Oh Mann...


Kein Transportschaden, aber nicht unbedingt die Qualität, die ich von Braas erwarte.

Der erste Lkw brachte die Dämmung. Habs noch nicht gezählt. Dürften aber mindestens 80 Rollen gewesen sein.

Der erste Lkw war noch gar nicht richtig entladen, da kam schon der zweite: Heizungs- und Sanitärmaterial.

Und der dritte Lkw kam auch, bevor die Sanitärlieferung entladen war: Spanplatten, Latten und diverses weiteres Ausbaumaterial. Da unsere Einfahr blockiert war, hat der Fahrer in der Querstraße geparkt. Dank Stapler war das Entladen kein Problem.

80er Heizkreisverteilerschränke waren wohl grade aus. Die beiden gelieferten Schränke waren 1,10m breit. Da muss ich wohl mal mit Dahotherm sprechen, ob man die nicht gegen etwas kleinere tauschen kann.

144 Noppenplatten für die Fußbodenheizung stehen im Obergeschoss und warten auf ihre Verfrachtung in den Spitzboden. Wenn wir soweit sind, dass wir die Noppenplatten verlegen können, mache ich drei Kreuze.

Dämmrollen verteilt auf alle Räume im OG.



Im Erdgeschoss mussten wir die Rollen übereinander stapeln, da sonst zu wenig Platz für das restliche Material bleiben würde.




100 Spanplatten a 2,67m x 1,25m, also summa summarum 333m². Eigentlich hätte ein Drittel in das Dachgeschoss gebracht werden müssen. Wir haben testweise eine Platte nach oben gewuchtet. Das hat so lange gedauert und war so schweißtreibend, dass wir uns dafür entschieden haben, die Platten erstmal im EG zu lagern. Im Ausbauordner steht, dass man die Platten zur leichteren Montage dreiteilen kann.

 Laut Etikett 60 Platten.

Nach meiner Zählweise eher 38. Mal schaun, wo der Lieferschein abgeblieben ist.

Hier ist im Prinzip nur die Spitze des Eisbergs zu sehen. Für das Fotografieren hatte ich bei der ganzen Schlepperei keinen Nerv.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

Am Mittwoch kam auch noch Herr Thape von ProHaus vorbei, als Vertretung für "unseren" Ausbauberater Herrn Vieten. Es gab natürlich gleich mal jede Menge nützliche Tipps. Ein Problem, dass wir haben, ist z.B. die Sockelisolierung. Üblicherweise ist die Bodenplatte, bzw. wie in unserem Fall die Kellerdecke, nicht isoliert / gedämmt. In diesen Zwischenraum wird erstmal eine Bitumenbahn geklebt und die Lücke später mit EPS-Dämmung geschlossen. Das ist bei uns etwas anders, da die EPS-Dämmung des Kellers mit der Oberkante der Kellerdecke abschließt. Die Dämmung hat nämlicherweise bei unserem Keller als Schalung für das Gießen der Kellerdecke gedient. Da die EPS-Dämmung an den Hauswänden bis unten geht, haben wir nur eine ca 3cm hohe Lücke. Wie in diese Lücke die Bitumenbahn eingebracht werden soll, war mir ein Rätsel - Herrn Thape auch... Nach kurzem Telefonat mit Nordhorn kam die Ansage: "Sockelisolierung wird von ProHaus übernommen!" Wir könnten also schon die erste Postkarte abschicken, dass die Sockelisolierung erledigt ist. Passt noch nicht ganz, da wir ja zumindest noch die restlichen Wände unterfüttern müssen. Wir werden mit dem Abschicken der Karte auf jeden Fall warten, bis wir alle Holzteile am Dach gestrichen haben. Soweit ich das weiß, bleibt das Gerüst gleich stehen, bis die Verputzer kommen.

Kommentare:

  1. Na dann kann's ja endlich losgehen! Ich muss sagen, wenn ich die Bilder sehe, bin ich sooo froh, dass wir das hinter uns haben :-)

    Ihr wollt die Noppenbahnen für die Fußbodenheizung auf dem Spitzboden lagern? Wir raten davon aus zwei Gründen ab:

    1. müsstet ihr erstmal die Decke im OG dämmen und dann den Spitzboden begehbar machen, die Noppenbahnen werden auch nicht durch die Dachöffnung passen. Der Einbau der Dachluke und das Dämmen der Decke wird so lange dauern und während dieser Zeit nehmen euch die Platten Platz weg.

    2. Müsst ihr, wenn es in Richtug Estich geht, sämtliches Material auf den Spitzboden räumen, damit alle Bödenkomplett leer sind. Auf unserem Spitzboden stand (steht immer noch) so wahnsinnig viel Zeug, dass ihr für die Noppenplatten keinen Platz haben werdet.

    Lagert die doch einfach im Keller, da müsst ihr erstmal nicht so oft dran.

    Spanplatten würden wir auch immer im Ganzen nach oben tragen, nicht zerschneiden. Die Gipskartonplatten müsst ihr auch hoch tragen.

    Viel Spaß beim Dämmen (Tip: immer Handschuhe tragen und ein normales großes Küchenmesser zum Schneiden nehmen, das Ursa Messer ist doof)

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  2. Hi Nadine,

    die Noppenplatten sind längst auf dem Spitzboden verstaut.
    Unser Spitzboden ist bereits begehbar (im Lieferumfang von ProHaus, da wir einen Meter Kniestock und damit kein Binderdach, sondern ein Pfettendach haben). Schau mal im Post "Hausbau Tag 2", da steht unter einem Bild:
    "Den Spitzboden werden wir später auch noch dämmen und ausbauen."
    Das ist unser Spitzboden, der ist riesig.
    Keller ist eher ungünstig (obwohl da momentan mit dem Sanitär- und Lüftungsmaterial mehr als genug rumsteht), da wir den Estrich im Keller schon eher machen lassen werden. Wenn der Estrich im Keller begehbar ist, werden wir einen Großteil wieder in den Keller bringen.
    Das Ursa-Messer ist in der Tat doof, scheint ein Sicherheitsmesser zu sein, mit dem man sich und leider die Dämmwolle auch nicht schneiden kann.

    Gruß

    Falk

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